Angst vor dem Volksentscheid ?

 



Angst vor dem Volksentscheid ?

Der ZĂŒrcher Regierungsrat hat dem Kantonsrat beantragt, die Initiative «Steuerbonus fĂŒr Dich» der Partei der Arbeit ZĂŒrich (PdAZ) fĂŒr ungĂŒltig zu erklĂ€ren. Hat der Regierungsrat Angst vor dem Volksentscheid?
Um sich vor den politischen Fragen zu drĂŒcken, will der Regierungsrat die Initiative der PdAZ auf juristischen Weg erledigen. Kein Wunder, denn es ist fĂŒr den Regierungsrat in der Tat politisch sehr schwer zu erklĂ€ren, weshalb im Kanton ZĂŒrich 1..5 Prozent der Steuerpflichtigen gemeinsam mehr als 123 Milliarden Franken und somit 45 Prozent des gesamten Privatvermögens besitzen. Noch eklatanter wird das VerhĂ€ltnis bei den Firmen: Rund 2400 (5,2 Prozent) der Firmen im Kanton ZĂŒrich haben ein Eigenkapital von mehr als fĂŒnf Millionen Franken und kommen gemeinsam auf ein Vermögen von ĂŒber 405 Milliarden (!) Franken. Sie besitzen somit 96 Prozent des gesamten Eigenkapitals. Angesichts dieser immensen Summen an vorhandenem Kapital, wird es fĂŒr den Regierungsrat schwierig zu erklĂ€ren sein, weshalb die Familien mit einem unteren und mittleren Einkommen, die bekanntlich von der Krise am stĂ€rksten betroffen sind, nicht in den Genuss einer Steuererleichterung kommen sollen. Um diese enormen MissverhĂ€ltnisse und vor allem die GrĂŒnde, die dazu fĂŒhren, nicht thematisieren zu mĂŒssen, wird versucht, die Initiative juristisch zu bodigen. Der Regierungsrat verletzt dabei den von ihm selbst gepriesenen «demokratischen Entscheidungsprozess» und entlarvt damit letztlich sein DemokratieverstĂ€ndnis zur Stabilisierung des Unrechts .
Die PdAZ hat vor der Lancierung der Initiative die rechtliche Lage ĂŒberprĂŒft. Sie ist der Meinung, dass es sich um eine rein politische und nicht um eine juristische Frage handelt, ob die Initiative zur Abstimmung kommt oder eben nicht. Falls der Kantonsrat dem Antrag des Regierungsrats folgt, wird die PdAZ sĂ€mtliche rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, damit die Volks initiative zur Abstimmung kommt. Die PdAZ weist zudem darauf hin, dass die Initiative von mehr als 7‘200 Stimmberechtigten unterschrieben worden ist und daher die demokratische Legitimation besitzt, dass die Bevölkerung ĂŒber diese Vorlage entscheiden darf.

Partei der Arbeit ZĂŒrich
Der Vorstand
 

Medienmitteilung zu den Abstimmungsvorlagen

 

Partei der Arbeit der Schweiz

Medienmitteilung zu den Abstimmungsvorlagen vom 17. Juni 2012

Nein zur Bauspar-Initiative ! Nein zu erneute Steuergeschenke fĂŒr die Reichen !

Diese Initiative will den Kantonen erlauben, die Bauspareinlagen von der Vermögenssteuer und die auf dem Bausparkapital angewachsenen Zinsen von der Einkommenssteuer zu befreien. Dies um den Zugang zu Privateigentum zu ermöglichen. Die PdAS lehnt diese Initiative klar ab, denn sie ermöglicht nur den hohen Einkommen von den vorgesehenen Sparerleichterung zu profitieren. Wir erinnern weiter daran, dass auch der Bundesrat diese Initiative mit der gleichen Argumentation ablehnt. Die PdAS verurteilt das rein ideologische Projekt der Rechten, den Zugang zu privatem Wohneigentum um jeden Preis zu fördern. Es ist dies ein Unsinn in einem Land von MieterInnen und auch angesichts der Bevölkerungsdichte. In unseren Augen liegt die politische PrioritĂ€t im Bau von öffentlichen und genossenschaftlichen Wohnraum, der bezahlbare Mietzinsen fĂŒr die unteren und durchschnittlichen Einkommen ermöglicht und nicht das Fördern von privatem Wohneigentum.

Ja zur Initiative «FĂŒr die StĂ€rkung der Volksrechte in der Aussenpolitik (StaatsvertrĂ€ge vors Volk!)»

Es mag erstaunen, dass die PdAS eine Initiative unterstĂŒtz, die von der AUNS lanciert wurde. Doch unsere Antworten hĂ€ngen primĂ€r von der Natur der Fragen ab, und nicht zwingend von der Tatsache, wer die Frage gestellt hat. Wir erachten es als wesentlich, den von den BĂŒrgerlichen Parteien mit der SVP an der Spitze vorangetriebenen Abbau der demokratischen Rechte zu bekĂ€mpfen. Dieser Abbau wird sehr oft unter dem Deckmantel einer hysterisch gefĂŒhrten «Sicherheitsdiskussion» gefĂŒhrt und diese Initiative ist ein weiterer Schritt in diese Richtung. Aber trotzdem: Die EuropĂ€ische Union (EU) ist ein klar antidemokratisches Wirtschaftsgebilde im Interesse des Grosskapitals und der FinanzmĂ€rkte mit einer immer grösseren und imposanteren Kriegsmaschinerie.  Im Falle von Griechenland und Italien hat die EU die SouverĂ€nitĂ€t der LĂ€nder mit den FĂŒssen getreten, um die von den Eurokraten in BrĂŒssel diktierten, drastischen Sparmassnahmen durchzusetzen. Aus all diesen GrĂŒnden ruft die PdAS dazu auf, fĂŒr die Initiative «FĂŒr die StĂ€rkung der Volksrechte in der Aussenpolitik (StaatsvertrĂ€ge vors Volk!)» zu stimmen. Das Wort den StimmbĂŒrgerInnen.

 

 

Nein zur «Änderung des Bundesgesetzes ĂŒber die Krankenversicherung (KVG) 
(Managed Care)»! Nein zum Diktat der Krankenkassen!

 

Laut Vorlage mĂŒssen kĂŒnftig alle Patientinnen und Patienten 15 statt 10 Prozent der Behandlungskosten selber tragen und zwar bis zu einem Gesamtbetrag von 1000 Franken. Dazu kommen noch mindestens 300 Franken Franchise im Jahr.

Wer diese zusĂ€tzliche Verteuerung ohne Mehrleistung – bei den ohnehin schon hohen KrankenkassenprĂ€mien – finanziell nicht tragen kann, muss sich einem so genannten Managed-Care-Netz (Ärztenetzwerk) anschliessen. Das bedeutet de facto das Ende der freien Arztwahl. DafĂŒr bleibt der Selbstbehalt bei den bisherigen 10 Prozent und die Obergrenze wird auf 500 Franken festgelegt. Mit anderen Worten: Die freie Arztwahl werden sich nur noch Reiche leisten können. Dabei ist die freie Wahl fĂŒr alle, ob arm oder reich, eine der Errungenschaften der sozialen Krankenversicherung.

Es ist eine Illusion zu glauben, diese Revision des Krankenversicherungsgesetzes bringe eine Senkung der Gesundheitskosten bei gleicher QualitĂ€t. Die wahren Kostentreiber – Pharmaindustrie und KassenbĂŒrokratie – bleiben unangetastet. Mit den neuen Managed-Care- Modellen und ihren unzĂ€hligen VertrĂ€gen und Regelungen wĂ€chst die teure BĂŒrokratie und UnĂŒbersichtlichkeit weiter. Zwei Drittel der Bevölkerung wird sich aus KostengrĂŒnden einem Netzwerk anschliessen mĂŒssen. Sie wird so auf die freie Arztwahl, die freie Wahl des Spitals und des Heimes sowie die freie Wahl der Kasse verzichten mĂŒssen. Sie wird mit der Angst leben mĂŒssen, dass ihnen die Ärztinnen «ihres» Netzwerkes aus KostengrĂŒnden nicht die beste mögliche Medizin zukommen lassen. Die PdAS ruft daher auf, entschieden Nein gegen «Managed Care» und somit der Bildung einer Zweiklassen-Medizin zu stimmen.

Ja zur Initiative «StaatvertrÀge vors Volk»

Die Partei der Arbeit der Schweiz (PdAS) sagt JA zur Initiative «StaatsvertrĂ€ge vors Volk». Dem gegenwĂ€rtigen Demokratieabbau muss Gegensteuer gegeben werden. Die PdAS kritisiert jedoch auch die Doppelmoral der SVP/AUNS ĂŒber die Demokratie und fordert die Ausweitung der Volksrechte.

Die PdAS stellt in den letzten Jahren eine Tendenz zum Demokratieabbau fest. Dieser findet auf allen Ebenen der Gesellschaft statt. Auf der politischen Ebene: Verzicht auf die allgemeine Volksinitiative, Zunahme von DemonstrationsbeschrĂ€nkungen und -verboten, vorgesehene VorprĂŒfung von Initiativen durch einen Völker- und Menschenrechtsfilter sind klare Tendenzen zur EinschrĂ€nkung der Mitbestimmung der Bevölkerung. Deshalb ist die Initiative «StaatsvertrĂ€ge vors Volk» eine willkommene Gelegenheit, Gegensteuer zum Demokratieabbau zu geben.

In Anbetracht des Charakters der EuropĂ€ischen Union und deren Beziehung mit der Schweiz, ist es fĂŒr die PdAS politisch unmöglich, Bundesrat und Parlament einen Freibrief fĂŒr die Aussenpolitik der Schweiz auszustellen. Im Gegenteil: die demokratische Kontrolle durch das Volke muss gestĂ€rkt werden. Die EuropĂ€ische Union ist ein technokratisches und antidemokratisches Konstrukt, eine Kriegsmaschinerie in den HĂ€nden des europĂ€ischen Grosskapitals um den Völkern den Neoliberalismus aufzuzwingen. Die EuropĂ€ische Union wurde auf Kosten der Demokratie aufgebaut, indem sie u.a. VertrĂ€ge aufzwingt, die im Vorfeld von den Völkern klar abgelehnt worden waren. Heute verletzt sie die elementarsten SouverĂ€nitĂ€tsrechte Griechenlands und Italiens, indem sie nichtgewĂ€hlte Premierminister aufzwingt, um brutalste Sparpolitik zu fĂŒhren. In Anbetracht der Beziehungen zwischen der Schweiz und der EuropĂ€ischen Union, stimmt die PdAS einer Ausdehnung der demokratischen Volksrechte in auswĂ€rtigen Angelegenheiten zu. Damit sollen antidemokratische Massnahmen vorgebeugt werden. Deshalb : JA zur Initiative « StaatsvertrĂ€ge vors Volk ! » .

Die PdAS kritisiert das einseitige, selektive DemokratieverstĂ€ndnis der SVP/AUNS. So scheint die SVP/AUNS ein ausgeprĂ€gtes DemokratieverstĂ€ndnis zu haben, wenn sie schnelle und einfache Mehrheiten zu Gunsten ihrer Partei erhoffen kann. Denn wĂŒrde man einen Automatismus bei Ausgaben fĂŒr neue Kampfflugzeuge, bei Sozialabbau und allgemein bei materiellen Belangen der Arbeitenden einfĂŒhren, so wĂ€re die SVP/AUNS bestimmt nicht so demokratiefreudig. Die PdAS kritisiert diese Doppelmoral und setzt sich fĂŒr die StĂ€rkung der Volksrechte in allen Belangen der Gesetzgebung, Regierung und Verwaltung, sowie fĂŒr die Ausweitung der politischen Rechte auf die gesamte Bevölkerung ein. Die PdAS warnt auch vor Illusionen ĂŒber die Möglichkeiten dieser Initiative. Aussenpolitik, das heisst unter anderem Erschliessung neuer MĂ€rkte fĂŒr das Monopolkapital. Aussenpolitik wird nicht nur in offiziellen Gremien und Instanzen gemacht. Das WEF, G7, G8, G20 und andere «Treffen» werden dazu genutzt, um VertrĂ€ge zwischen Staaten und zwischen Monopole abzuschliessen. Die Arbeitenden können dort keinen Einfluss nehmen. Die PdAS ruft die Arbeitenden und anderen ausgebeuteten Schichten dazu auf, die Geschicke des Landes in die HĂ€nde zu nehmen. Durch die Politische Machtergreifung. Durch den Sturz des Kapitalismus. Und den Aufbau des Sozialismus.

 

 

WIDERSTAND IST HEUTE

Auf zum antikapitalistischen Tanz!

Die rĂŒcksichtslose Ausbeutung der Ressourcen und die gezielte UnterdrĂŒckung von unzĂ€hligen Menschen weltweit. sind nicht Krankheit, sie sind das Lebenselixier des Kapitalismus. Sie stellen den NĂ€hrboden dar, der es ĂŒberhaupt erst ermöglicht, maßlose Wachstumsraten und unermessliche Profitausschöpfung zu erreichen. Die Weltwirtschaftskrisen sind in dieser Logik folgerichtig und nichts weiter als ein regulierender Mechanismus. Die Wirtschaft und die Regierungen sind Teil dieses Systems und kĂ€mpfen vehement fĂŒr dessen Fortbestand, ungeachtet der verheerenden Konsequenzen. Der nĂ€chste Kollaps ist vorprogrammiert.
Empören ist da lÀngst nicht mehr genug!

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Massiver Abbau bei den IV-Leistungen geplant

 

Die Sozialkommission des StĂ€nderats hat an ihrer Sitzung vom 15.November weitere massive Sparmassnahmen bei der Invalidenversicherung beschlossen. Geht es nach dem Willen der Kommission, sollen die IV-BezĂŒgerInnen bluten und buchstĂ€blich hungern.

 

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wir werden nicht ruhen

Kein mensch ist illegal

AVE Helvetia Manfred Vischer

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