Die Schweizer Kommunisten

PdA Partei der Arbeit der Schweiz
PST Parti suisse du Travail
PoP Parti ouvrier et populaire
PC Partito Comunista

2009: Archiv der Kurzmeldungen

Zum Jahrestag des Einmarsches: Wieder zionistische Gewaltaktionen im Gaza-Streifen

Einen Tag vor dem ersten Jahrestag des Beginns der israelischen Kriegshandlungen gegen die Bevölkerung des Gaza-Streifens hat Israel wieder einmal mit brutalen Gewaltaktionen auf sich aufmerksam gemacht. Im Westjordanland und Gaza wurden am Freitag insgesamt sechs Palästinenser getötet. 28.12.2009
Pfeil Mehr dazu in der «Jungen Welt»

Evo Morales: «Der Kapitalismus ist der grösste Feind der Menschheit»

Die unbegrenzte Industrialisierung sei eine irrationale Entwicklung und zerstöre die Umwelt, hält der kürzlich glanzvoll im Amte bestätigte Präsident Boliviens, Evo Morales, in einem Interview fest: «Der Kapitalismus ist der grösste Feind der Menschheit.» Solange wir diese Politik nicht überdenken und überarbeiten, werde es unmöglich sein, der Menschheit und dem Leben zu helfen. Auf die Frage, wie er den Kapitalismus beenden würde, antwortete er: «Durch eine Veränderung der Wirtschaftspoltik und durch ein Ende der Konsumhaltung und des Luxus.» «Besser leben» heisse doch nichts anderes als andere Menschen auszubeuten. 27.12.2009
Pfeil Interview mit Evo Morales

Chavez am Klimagipfel: Ändert das System, nicht das Klima!

Venezuelas Präsident Hugo Chavez hat am Klimagipfel in Kopenhagen mit Vehemenz den Kapitalismus angeprangert, der den Planeten verwüstet. «Ein Geist geht um in Kopenhagen, es ist der Kapitalismus!» hämmerte Chavez 3 Tage vor dem vorgesehenen Abschluss eines Abkommens gegen der klimatische Erwärmung den Delegierten ein. «Die destruktive Eigenschaft des Kapitalismus bedeutet die Ausrottung des Lebens», rief er aus, das Buch des französischen Journalisten Hervé Kempf «Warum die Reichen den Planeten zerstören» in der Hand schwenkend. Der Präsident der bolivarischen Republik Venezuela griff weiter die reichen Länder an, weil sie letztes Jahr Hunderte von Milliarden Dollar aufgebracht haben, um das Bankensystem zu retten: «Wäre das Klima eine Bank, hättet ihr es längst gerettet!» 27.12.2009
Pfeil Die deutsche Übersetzung von Chavez' Rede in Kopenhagen
Pfeil Die Rede Chavez' im Video mit französischen Untertiteln

Der Kapitalismus ist in Gefahr – und der Anti-Islamismus soll ihn retten

Seit mehreren Monaten steht in der Schweiz der Bau von Minaretten im Zentrum der politischen Debatte. So haben vor vier Wochen eineinhalb Millionen Schweizerinnen und Schweizer – jede und jeder mit ihren bzw. seinen «guten Gründen» – ja zu einem Verfassungsartikel gestimmt, der das Verbot des Baus von Minaretten bestimmt. Die wesentliche politische Kraft, welche diese Initiative unterstützt hat, ist die SVP. Wenn auch der Standpunkt dieser Formation lange vor der Abstimmung bekannt war, hat sich diesmal etwas geändert. PdA-Sekretär Leo Schmid hat sich überlegt, was hinter dem Anti-Islamismus stecken mag. 27.12.2009
Pfeil Der ganze Text von Leo Schmid

Alternative Überlegungen zu «Kopenhagen»: Sozialismus zum Schutze der Umwelt!

Vor dem Hintergrund des Kopenhagener Klimagipfels nennt die Partei der Arbeit der Schweiz (PdA) die Ursache der Umweltprobleme beim Namen: Das kapitalistische System, das im unaufhaltsamen Streben nach Profit einen gigantischen Raubbau an den natürlichen Ressourcen treibt. Statt die wirklichen Bedürfnissen der Menschen stellt der Kapitalismus ohne jegliche Skrupel das stete Wachstum der Gewinne seiner Akteure in den Vordergrund. Ein verantwortlicher Umgang mit der Natur ist im Kapitalismus niemals möglich; dazu braucht es den Sozialismus! 6.12.2009
Pfeil Der Wortlaut der Erklärung im PdA-Weblog

«Die Postkarte hat an Glanz verloren»

Die Ja-Mehrheit zur Anti-Minarett-Initiative hat beim Zentralorgan der Portugiesischen Kommunistischen Partei, «Avante!», was die Schweiz betrifft, keine Illusionen zerstört. Die Postkarte habe an Glanz verloren, hält Anabela Fino in eine Kommentar zum Abstimmungsergebnis. Die schonungslose Beurteilung der schweizerischen Realität entspringt unter anderem den Erfahrungen portugiesischer Arbeitskräfte, die in der Schweiz tätig sind: «Zu jeder 'Erfolgsgeschichte' von portugiesischen, spanischen, italienischen oder Emigranten einer beliebigen anderen Nationalität, welche ihre Arbeitskraft auf Schweizer Märkten verkauften, gibt es viele andere Geschichten von Demütigung, Leiden, Diskriminierung...» 6.12.2009
Pfeil Eine deutsche Übersetzung des Kommentars ist auf kommunisten.ch zu lesen

Leuthards Rücktritt gefordert wegen Einflussnahme aufs Bundesgericht

Die Schweizer Hanfbauern sind wütig. Vor allem auf Bundesrätin Leuthard. Die IG Schwizerhanf als Interessenvertretung der Hanfbauern verlangt den Rücktritt der Strahlefrau. Die Hanfbauern werfen ihr vor, wider besseres Wissen auf das Bundesgericht Einfluss genommen und so zwei Falschurteile bewirkt zu haben. Als Folge davon wurde das Hanffütterungsverbot für Kühe bestätigt. Die IG gelangte im Zusammenhang mit der Sondersitzung des Nationalrats zur Lage der Landwirtschaft mit Schwerpunkt Landesversorgung und Ernährungssouveränität an die Öffentlichkeit. 2.12.2009
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Ein enttäuschender Abstimmungssonntag für die PdA

Bestürzt und mit grosser Sorge nimmt die Partei der Arbeit der Schweiz (PdA) die Annahme der rassistischen und fremdenfeindlichen Anti-Minarett-Initiative der SVP zur Kenntnis. Enttäuscht ist die PdA ausserdem über die Ablehnung der Initiative gegen Kriegsmaterialexporte. Die Partei ruft den Bundesrat auf, dem beachtlichen Anteil der Ja-Stimmen in der künftigen Regelung der Waffenexporte Rechnung zu tragen. 29.11.2009
Pfeil Mehr dazu im PdA-Blog

Sozialstaat retten und mehr

Die Partei der Arbeit hat vor dem Bundeshaus mit dem Verteilen von Sonderausgaben ihrer Zeitungen eine Kampagne gegen Sozialabbau lanciert. Dies vor dem Hintergrund, dass in den nächsten Tagen im Bundeshaus über erneute Kürzungen und Verschlechterungen bei der Arbeitslosenversicherung diskutiert und entschieden wird. 24.11.2009
Pfeil Mehr dazu im PdA-Blog

Unis besetzt: Aktive Solidarität mit den Besetzern!

Seit gestern sind hunderte von Studenten und Studentinnen im Streik und besetzen die Aula der Universitäten Zürich, Bern und Basel. Es ist ein gerechter Kampf für eine demokratische Universität, die auch den Söhnen und Töchtern der Arbeiter zugänglich sein sollte. Aber auch ein Kampf gegen die neoliberalen Reformen, die die Lehre und die Forschung dem Willen der multinationalen Unternehmen unterwerfen wollen. Ausser in der Schweiz wird auch an anderen europäischen Universitäten – von Barcelona bis nach Wien – mobilisiert. Es handelt sich um eine wichtige Bewegung für die europäische und aber auch für die schweizerische Gesellschaft und die Kommunisten sind ein integrierender Teil davon. Der politische Vorschlag der PdA ist, diese Kämpfe schweizweit zu koordinieren und zu vereinen, und von unten eine kampfbereite Studentengewerkschaft auf nationalem Niveau auzubauen. Die Partei der Arbeit der Schweiz teilt die Forderungen der Studentinnen und Studenten und denunziert das Demokratiedefizit an den schweizerischen Universitäten. Unsere jungen Ativistinnen und Aktivisten sind an den verschiedenen Universitäten jetzt anwesend und tragen zum Kampf bei. 18.11.2009
Pfeil Weitere Infos auf der BFS-Website
Pfeil www.unsereuni.ch

Erneuerung der PdA über den Aufbau einer kommunistischen Partei

In einer Stellungnahme zum Dokument der PdA-Parteileitung vom September 2009 («Geben wir der PdA wieder eine Rolle in der Schweizer Gesellschaft») fordern Cecilia Toledo und Esteban Munoz (beide PdA Genf) eine schonungslose Analyse der Schwachstellen der Partei der Arbeit. Den Autoren geht es besonders um jene Schwachstellen, die als Hindernisse auf dem Weg zur Definition, Annahme und Anwendung einer einheitlichen politischen Linie der Partei stehen. 11.11.2009
Pfeil Papier Parteileitung: «Geben wir der PdA wieder eine Rolle in der Schweizer Gesellschaft»
Pfeil Toledo/Munoz: «Die Erneuerung der PdA führt über den Aufbau einer kommunistischen Partei» 11.11.2009

«Mauerfall»-Jubiläum: ein gigantisch inszeniertes Ablenkungs­manöver

Endlich ist sie über­standen: Die inter­national sehr gut orchestrierte Inszenierung um das sogenannte «Mauerfall»-­Jubiläum. Sollte das Volk der einstigen DDR sich je Illusionen über die Segnungen der Marktwirtschaft gemacht haben, hat es sie längst verloren. Die Entzückung über prächtige Konsumtempel und neckische kleine Kleberchen auf den Früchten der Obstauslagen, die ihnen die «neue Zeit» nach 1990 gebracht hatte, war bei den meisten rasch verflogen. Schnell mussten sie feststellen, dass der Verlust ihres sozialistischen Staates für viele von ihnen auch Arbeits- und Perspektivlosigkeit, oft sogar Abstieg in die Armut bedeuteten. Inzwischen haben auch die meisten Westdeutschen zur Kenntnis nehmen müssen, wohin eine kapitalistische Weltwirtschaft führt, die sich ungehemmt von einer sozialistischen Staatengemeinschaft entfalten kann. Bei so viel geballter Desillusionierung musste dringend ein propagandistischer Kraftakt her, der sich mit dem Jahrestag vom 9. November anerbot – auch wenn er in der Not 5 Jahre vor der üblichen Jubiläumszahl zelebriert werden musste. 10.11.2009
Pfeil weiterlesen im PdA-Blog
Pfeil «Avante»: «Heilige Allianz von Antikommunisten am Werk»

Kolumbien wird zum faktischen US-Überseeterritorium

Die Regierung Venezuelas macht sich wie die andern Nachbarn grosse Sorgen ob der militärischen Aufrüstung Kolumbiens durch die USA. Kolumbien soll offenbar zum hochgerüsteten US-Vorposten gemacht werden mit dem Ziel, sozialistische Transformationen in Südamerika abzuwürgen. Fidel Castro wird noch deutlicher. «Jeder normal informierte Mensch begreift sofort, dass jenes süsslich formulierte ,Ergänzungs-Abkommen für Zusammenarbeit und Technische Hilfe bei der Verteidigung und Sicherheit zwischen den Regierungen von Kolumbien und den Vereinten Staaten' dem Anschluss Kolumbiens an die USA gleichkommt», schreibt Fidel. 10.11.2009
Pfeil Fidel Castro Ruz: Der Anschluss Kolumbiens an die USA

Genfer Mordnacht 1932

Am 9. November waren es 77 Jahre: Militär schiesst in Genf auf demonstrierende Arbeiterinnen und Arbeiter – 13 Tote

Der 9. November ist ein Jahrestag der Schande. An diesem Tag des Jahres 1932 schoss Militär, das vom Genfer Regierungsrat angefordert wurde, ohne Vorwarnung auf demonstrierende Arbeiterinnen und Arbeiter. Die Arbeitermassen hatten gegen einen faschistischen Aufmarsch protestiert und der Regierung Untätigkeit vorgeworfen. 150 Schüsse wurden auf die Demonstrierenden abgegeben; 13 Personen blieben tot und 65 verletzt auf der Plaine de Plainpalais liegen. Als erster fiel Henri Fürst, der Präsident der Kommunistischen Partei Genf, im Kugelhagel. Die Genfer Partei der Arbeit hat der Opfer auf der Plaine de Plainpalais mit einer Feier gedacht. 8.11.2009

Um die Rolle der PdA in der schweizerischen Gesellschaft

Wer sind wir, und was wollen wir? Das Zentralkomitee der Partei der Arbeit der Schweiz hat die Notwendigkeit einer allgemeinen Debatte über die politische Linie unserer Partei festgestellt. Um diese anzugehen wurde beschlossen, auf den 28. November 2009 eine nationale Parteikonferenz abzuhalten. Die Parteileitung, die voll hinter diesem Entscheid steht, hat deshalb beschlossen, einen Bericht vorzulegen, der einerseits eine Analyse der schwierigen Situation der Partei vornimmt, und anderseits Vorschläge unterbreitet, um die Partei zu stärken. Auf dem Portal kommunisten.ch. sind die Reflexionen der PdA-Leitung nachzulesen. 8.11.2009
Pfeil Geben wir der PdA wieder eine Rolle in der schweizerischen Gesellschaft
Pfeil Die Erneuerung der PdA führt über den Aufbau einer kommunistischen Partei

US-Blockade: Fast alle auf Kubas Seite

187 Staaten stimmen in der Uno für die Aufhebung der Blockade. Nur USA und zwei ihrer Vasallen, Israel und Palau, waren dagegen. Die Welt verurteilt also nahezu einstimmig die Blockade der USA gegen Kuba. Zum achtzehnten Mal in Folge verabschiedete die Uno-Vollversammlung eine von der kubanischen Regierung eingebrachte Resolution, in der die sofortige Aufhebung des Handels- und Wirtschaftsembargos gegen die Insel gefordert wird. 187 der 192 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen stimmten für den Antrag, zwei mehr als vor einem Jahr. Dass El Salvador, nachdem dort die Kuba verbundene frühere Befreiungsbewegung FMLN die Regierung übernommen hat, erstmals gegen die Blockade stimmen würde, war erwartet worden. Aber dass sich auch der Irak mit seiner Stimme gegen die Besatzungsmacht USA gestellt hat, ist doch sehr bemerkenswert. Aber Washington will die Forderung der Weltgemeinschaft erneut ignorieren. 30.10.2009
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European Left akquiriert orange Mitglieder

Kein anderer Teil der ehemaligen Sowjetunion vermochte die sozialistischen Errungenschaften so gut gegen die Konterrevolution zu verteidigen wie die Republik Belarus. Ein Verdienst der regierenden weissrussischen Kommunisten. Aber für die Europäische Linkspartei von EU-Gnaden ist das kein Grund, mit der weissrussischen Regierungspartei Beziehungen zu pflegen – im Gegenteil: kürzlich wurde ein Grüppchen aus Belarus in die ELP aufgenommen, das sich zur orangen Opposition zählt. kommunisten.ch sieht darin eine offene Provokation der belarussischen Kommunisten und stellt in diesem Zusammenhang auch Fragen zum Verhältnis der PdA zur ELP. 29.10.2009
Pfeil Mehr dazu auf kommunisten.ch

Avig-Verschlechterung: Widerstand der Betroffenen wird ernst genommen

«Ausgerechnet heute, wo das Gewitter auf dem Arbeitsmarkt losbricht, will der Bundesrat die Regenschirme einziehen. Zugleich macht er mit der vorgesehenen Änderung des Arbeitslosenversicherungsgesetzes (Avig) den Patrons ein Milliardengeschenk in Form des Lohndumpings.». Das ist die mehr als berechtigte Kritik von Thomas Näf, Kopräsident des nationalen Referendumskomitees «Nein zum Abbau der ALV», an der Abbauvorlage. Daran ändert auch der Entscheid des Nationalrats, die Vorlage hinauszuzögern, nichts. Näf sieht dahinter taktische Überlegungen und ein Zeichen dafür, dass der angekündigte Widerstand der Betroffenen ernst genommen wird. Um so mehr gilt es, diesen Widerstand weiter auszubauen. 18.9.2009
Pfeil «Milliarden an die Patrons, und Betroffene schickt man barfuss ins Gewitter»

Aufruf gegen die antikommunistische Verfälschung des 23. August

Die Scheinheiligkeit der versammelten Staatsrepräsentanten und -repräsentantinnen, die vor kurzem gemeinsam des 70. Jahrestages des «Ausbruchs» des Zweiten Weltkriegs gedachten während gleichzeitig die meisten von ihnen an einem imperialistischen Krieg in Afghanistan beteiligt sind, ist kaum zu überbieten. Noch stossender aber ist der Versuch, bei dieser Gelegenheit vom imperialistischen Klassencharakter des Nazi-Faschismus abzulenken und dessen Kriegsverbrechen zu relativieren, indem ausgiebig und stetig von einer angeblichen Mitverantwortung der Sowjetunion am Zweiten Weltkrieg gesprochen wird. Als Beweis wird die Unterzeichnung des deutsch-sowjetischen Nichtangriffsvertrags am 23. August 1939 angeführt. Es handelt sich um jenen Vertrag, zu dessen Abschluss sich die Sowjetunion getrieben sah, nachdem die kapitalistischen Westmächte den Nazis ein Opfer nach dem andern zum Frasse vorgeworfen hatten und das revolutionäre Russland nur zu gerne dazugegeben hätten. Der Nichtangriffsvertrag hat der Sowjetunion wertvolle Zeit verschafft, die nötig war, um schliesslich die Welt vom Nazi-Faschismus befreien zu können. Die imperialistische Unterstellung ist eine unerhörte Beleidigung des antifaschistischen Widerstandes, der im wesentlichen von den Kommunisten getragen wurde und für den sie die grössten Opfer gebracht haben. Gegen die Verfälschung des 23. August wurde ein internationaler Aufruf verfasst, der auch online unterzeichnet werden kann. 15.9.2009
Pfeil Aufruf (englisch) und Formular zur Unterzeichnung
Pfeil Deutsche Übersetzung des Aufrufs

Neue PdA Basel: Ja zur Sanierung der IV

Nach Ansicht der Neuen PdA Basel gibt es aufgrund des politischen Kräfte­ver­hält­nisses zurzeit leider keine andere Lösung, als IV und AHV mit einer Erhöhung der Mehr­wert­steuer zu sichern. Lang­fristig muss aber «das Geld dort geholt werden, wo es ist». Zur Nicht­einführung der Volks­initiative sagt die Neue PdA Nein. Die demokratisch eingeführte Prozedur solle doch mal gewagt werden, stellt die Neue PdA dazu fest. Zur Umgestaltung Luzerner­ring/Was­gen­ring beschloss die Neue PdA Basel die Ja-Parole. 12.9.2009
Pfeil Begründung der Neuen PdA zum Ja zur IV-Finanzierung

Rüsten gegen den Abbau der Arbeitslosenversicherung

Der Versuch, die Arbeitslosenversicherung zu demontieren, geht in eine weitere Runde. Die eidge­nös­sischen Räte debattieren über ein neues Abbau­projekt. Die Leistungen sollen weiter gekürzt und damit den Kantonen und Gemeinde Folge­kosten aufgebürdet werden. Die Sozial­abbauer sind aber vorsichtiger geworden. Die Niederlage im Jahre 1997, als mit einem Referendum Leistungs­kür­zungen verhindert werden konnten, ist ihnen wohl noch in guter Erinnerung. Sie sind, was die Leistungs­kür­zungen betrifft, wenig konkret, diese sollen nur in «zumutbarem» Ausmass stattfinden. Es lohnt sich, die in Watte gepackten Äusserungen etwas unter die Lupe nehmen. Thomas Näf vom Berner Referendums­komitee «Nein zum Abbau der ALV» hat genauer hingehört. 11.9.2009
Pfeil Thomas Näf: «NEIN zum Abbau der Arbeitslosenversicherung»

Zum Sommerloch-Thema «Lybien»

Das Sommerloch-Thema «Lybien» scheint langsam ausgedient zu haben. Die Journaille wendet sich neuen Aktualitäten zu. Es erstaunt doch immer wieder, wie unreflektiert schweizerische Medienschaffende arbeiten, wo doch angeblich ein sogenanntes Berufsethos als Massstab für ihre Arbeit dienen soll. Hunderte von Migranten, denen wie den beiden in Lybien festgehaltenen Schweizer Geschäftemachern Vergehen gegen Visa-Bestimmungen und illegaler Aufenthalt vorgehalten wird, schmachten in schweizerischen Ausschaffungsgefängnissen. Sie können von einer Behandlung wie sie die beiden Schweizer in Lybien erfahren nur träumen. Oder das Vorgehen der Genfer Polizei: Nicht nur Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Wef-Kundgebungen können ein Lied darüber singen wie die Polizei der Rhonestadt martialisch auftreten und rüpelhaft vorgehen kann. kommunisten.ch hat zur Sommeraffäre Schweiz–Lybien ein Dossier erstellt. 11.9.2009
Pfeil Dossier Schweiz–Lybien auf kommunisten.ch

PdA Bern sagt zweimal Nein im Bund und einmal Nein im Kanton

Zum Abstimmungssonntag vom 27. September sagt die PdA Bern bei beiden Bundesvorlagen sowie beim kantonalen Geschäft Nein. Eine Zusatzfinanzierung der Invalidenversicherung durch eine Erhöhung der unsozialen Mehrwertsteuer ist der falsche Weg, die IV zu sichern. Weiter will die PdA Bern auch in Zukunft nicht auf das direktdemokratische Instrument der allgemeinen Volksinitiative verzichten und sagt daher Nein zur vorgeschlagenen Abschaffung. Nein zur kantonalen Vorlage über die Harmonisierung der Schulen (Harmos) sagt die PdA Bern nicht wegen des vorgegebenen Harmonisierungziels, sondern weil die Vorlage der Privatisierung des Schulwesens Vorschub leistet. 11.9.2009
Pfeil Begründungen auf dem PdA-Weblog

Mit der Revision der Arbeitslosenversicherung in die kommunale Krise?

Die von den eidgenössischen Räten vorgesehene Verschlechterung der Arbeitslosenversicherung wird die Gemeinden in die Krise stürzen. Ganz einfach, weil sich damit die soziale Situation für Tausende von Arbeitsuchenden verschlechtern würde mit dem Resultat, dass die sozialen Dienste der Gemeinden zusätzlich gefordert werden. Noch bevor das Parlament über diesen Teilrückzug aus eine Bundesaufgabe beschliesst, sollen die Karten auf den Tisch. Der Berner PdA-Stadtrat Rolf Zbinden möchte daher mit einer Dringlichen Interpellation bewirken, dass die Stadtregierung über die negativen Auswirkungen der Gesetzesrevision auf die städtischen Finanzen klaren Wein einschenkt. 2.9.2009
Pfeil Der Wortlaut der Interpellation

Die Innse-Arbeiter in Mailand feiern ihren Triumph

Ein ergreifender Moment am Mittwoch, 12. August 2009, in Mailand: eine halbe Stunde nach Mitternacht jubeln und prosten sich die Menschen auf der Strasse zu. Die Arbeiter der INNSE tragen ihren Wortführer auf den Schultern, einer der vier, die acht Tage lang auf dem Kran waren. Alle rufen aus vollem Halse: «Giù le mani dalla INNSE!» - Hände weg von der INNSE! Wie vor mehr als einem Jahr in der Officine in Bellinzona ist eine Betriebsschliessung nach langem, harten Kampf verhindert worden. Ein weiteres Zeichen für eine erfolgreiche Führung des Klassenkampfes ist gesetzt. Eines Klassenkampfes, der sich nicht durch eine legalistische Gewerkschaftsbürokratie in Fesseln legen lässt. 15.8.2009
Pfeil Mehr Infos dazu auf www.solikomitee.ch

Bedienen sich auch in der Stadt Bern die Spitzenleute?

«Der Kanton Bern scheint bei der Vergütung von Überstunden bei Spitzensalären bisweilen eine recht eigenartige Praxis zu verfolgen,» schreibt der Berner PdA-Stadtrat Rolf Zbinden in einer Interpellation. Demnach wird bei Chefbeamten garniert, während man bei handwerklichen Funktionen bei der Anerkennung von Überstunden knausert. Zbinden fürchtet, dass mit grosszügigen Überstundenentregelungen für Spitzenleute die vom Volk gutgeheissene 200 000-Franken-Limite umgangen werden könnte. Zbinden fragt daher die Stadtexekutive in seiner Interpellation an, was in dieser Beziehung bei der Stadt Usus ist. 6.8.2009
Pfeil Der Wortlaut der Interpellation

In Basel wurde für Solidarität mit Innse demonstriert

Am Mittwoch, 5. August 2009, hat in Basel eine Kundgebung vor dem durch die Polizei abgesperrten und stark bewachten italienischen Generalkonsulat stattgefunden, organisiert von den Solidaritätskomitees Basel und Zürich. Die Demonstrierenden solidarisierten sich lautstark mit den in einem harten Arbeitskampf befindlichen Arbeiterinnen und Arbeitern der INNSE in Mailand. Ein Heer von 500 Carabinieri und Polizisten hält die INNSE umzingelt, um dem wortbrüchigen Unternehmer Genta zu erlauben, die Maschinen zu demontieren und eine historische Fabrik auszuräumen. Vor drei Jahren hat er sie zum Schnäppchenpreis gekauft mit der Auflage, die Produktion in Schwung zu bringen. Diese Verpflichtung hat er nie eingehalten und stattdessen am 31. Mai 2008 alle 50 ArbeiterInnen entlassen, die seither den Betrieb besetzt halten bzw. blockieren, um den Abtransport der Maschinen, mit denen sie ihr Brot verdienten, zu verhindern. Die Demonstrierenden wünschen den Innse-ArbeiterInnen weiter viel Kraft in ihrem Kampf. 5.8.2009

Transportarbeiterföderation fordert internationalen Boykott der honduranischen Putschisten

Die Internationale Transportarbeiterföderation (ITF) hat zu Aktionen gegen honduranische Schiffe aufgefordert. «Dieser Aufruf richtet sich gegen das Be- und Entladen der 650 Schiffe, die unter der Flagge von Honduras fahren», hiess es. Das Putschistenregime soll so unter Druck gesetzt werden. Zu den der ITF angeschlossenen Organisationen gehören in der Schweiz auch die Gewerkschaften Unia und VPOD mit je einem Teil ihres Mitgliedersegmentes an. Unterdessen werden in die Vermittlungsbemühungen des costaricanischen Präsidenten Arias keine grossen Hoffnungen gesetzt. Vielmehr sieht man darin eine Strategie des US-Aussenministeriums, indirekt eine internationale Anerkennung der Putschisten zu erreichen.5.8.2009
Pfeil Mehr Infos dazu in der Jungen Welt

Schliessung illegaler Fernseh- und Rundfunksender in Venezuela: Damit die Medienlandschaft demokratischer wird

Als dieser Tage in den hiesigen Medien über die Schliessung von 2 Fernsehsendern und 32 Radiostationen in Venezuela berichtet wurde, wurde das von den Lohnschreibern flugs als «Angriff auf die Meinungsfreiheit» ausgelegt. Den Lesenden wurde suggeriert, die venezolanische Regierung habe willkürlich oppositionelle Sender geschlossen. Tatsache aber ist, dass lediglich Sender stillgelegt wurden, die über keine Lizenz verfügten und daher illegal sendeten. Bei vielen dieser Sender handelte es sich zudem um Stationen, die gar nicht über eine eigene Produktion verfügten, sondern lediglich das Programm eines grossen, im Dienste der Finanzoligarchie stehenden Senders ausstrahlten. Das sei eine Form von Grossgrundbesitz in der Medienlandschaft, stellte der zuständige Minister Diosdado Cabello fest, es gehe deshalb nicht darum, Sender zu schliessen, sondern die Rundfunklandschaft Venezuelas zu demokratisieren. Seit der Prozess der bolivarischen Revolution im Gange ist, hat sich die Vielfalt der Medienlandschaft Venezuelas übrigens markant verstärkt. 5.8.2009
Pfeil Mehr Infos dazu in der Jungen Welt

Staatsstreich in Honduras: Die Drahtzieher und Geldgeber sitzen in Washington

«Niemand bezweifelt die Verwicklung Washingtons in den Staatsstreich von Honduras gegen den gewählten Präsidenten Manuel Zelaya, der am vergangenen 28. Juni begann.» Das Schreiben Eva Golinger und Albert Köstler, welche Fakten zum Honduras-Putsch zusammengetragen haben. Auch die Regierung Obama kann ihre Hände nicht in Unschuld waschen, gibt sich die Aussenministerin Clinton doch grosse Mühe, mit ihrer Wortwahl die Putschisten zu legitimieren. Die Faktensammlung liefert eindeutige Beweise für die unverkennbare Rolle Washingtons im Staatsstreich gegen den honduranischen Präsidenten Manuel Zelaya. 21.7.2009
Pfeil Washington und Honduras-Putsch: Die Fakten

Kommunisten wehren sich: Das Andenken der Antifaschisten darf nicht beschmutzt werden!

In einer gemeinsamen Stellungnahme wenden sich insgesamt 56 Kom­mu­nis­tische und Arbeiterparteien Europas und aus aller Welt ent­schieden gegen neue Ten­denzen des Anti­kom­mu­nismus in der inter­na­tio­nalen Politik. Die unter­zeich­nenden Parteien beziehen sich auf eine am 3. Juli im litau­ischen Vilnius verabschiedete Reso­lution der Par­la­men­ta­rischen Ver­samm­lung der Orga­ni­sation für Sicher­heit und Zusammen­arbeit in Europa (OSZE) mit dem Titel «Geteiltes Europa wiedervereint». In diesem Papier wird auf Betreiben reaktionärer Kreise vor allem aus osteuropäischen Ländern in grossem Massstab Geschichtsfälschung betrieben, indem erneut «Kommunismus» und Faschismus auf eine Ebene gestellt und in einem Atemzug verurteilt werden. 17.7.2009
Pfeil Weiterlesen auf dem Site der KP Luxemburg

Eklat in Portugals Parlament: SP-Minister hat Beleidigungsamok gegen Kommunisten politisch nicht überlebt

Der Kritik des Vorsitzenden der kommunistischen Parlamentsfraktion an der katastrophalen sozialdemokratischen Wirtschafts- und Sozialpolitik hatte der Wirtschaftsminister der SP-Regierung, Manuel Pinho, argumentativ nichts entgegenzusetzen. Nur so lässt sich erklären, dass er den kommunistischen Abgeordneten in der Debatte mit groben Beleidigungen überzogen hatte. Sie wogen so schwer, dass Ministerpräsident Sócrates seinen Wirtschaftsminister nicht mehr länger im Amte halten und sofort entlassen musste. Hintergrund der Attacke Pinhos ist wohl auch, dass er von den Kommunisten bei einem üblen Wahlkampfmanöver ertappt worden ist. Die Nervosität der portugiesischen SP ob des anhaltenden Popularitätsgewinns der Kommunistischen Partei Portugals (PCP) auf Kosten der Sozialdemokratie trug wohl das Ihre dazu bei. 7.7.2009
Pfeil Ausführlicher Bericht auf kommunisten.ch

Unia stellt Officine-Streikleiter kalt

«Mit äusserst fragwürdigen Methoden sind am letzten Freitagabend Gianni Frizzo und weitere Mitglieder des Streikkomitees aus dem Vorstand der Unia Bellinzona, Biasca und Moesa entfernt worden.» Das schreiben die Solidaritätskomitees Basel und Zürich in einer Medienmitteilung, und sie zeigen sich über die Machenschaften der Gewerkschaftsbürokratie empört. Dieser passt eine kämpferische Arbeitnehmerschaft offenbar nichts ins sozialpartnerschaftliche Kollaborationskonzept. Mit Genugtuung stellen die Solikomitees fest, dass die Arbeitervollversammlung im Industriewerk Bellinzona dem gesamten Streikkomitee das Vertrauen ausgesprochen hat. Die Unia-Bürokratie wird sich überlegen müssen, wo sie ihre Basis finden will, wenn sie so weiter macht. 2.7.2009
Pfeil Die Medienmitteilung im Wortlaut

Faschistischer Staatsstreich in Honduras: Freisinnige sollen Farbe bekennen!

Wieder wurde in einem lateinamerikanischen Staat eine reformorientierte Regierung von der Oligarchie des Landes wegggeputscht. Der ins Ausland deportierte honduranische Präsident Manuel Zelaya wurde ins Ausland deportiert und hält sich derzeit in den USA auf. Auf die Unterstützung der US-Administration kann er aber nicht zählen; alles deutet darauf hin, dass sie den Machteliten Honduras' das grüne Licht zum Putsch gegeben hat. Was in Venezuela misslungen ist, soll jetzt wohl in Honduras zum Erfolg führen. Die PdA Bern erinnert daran, dass die Partei des gestürzten Präsidenten der gleichen internationalen Dachorganisation angehört wie die Schweizer Freisinnigen. Von diesen erwartet die PdA Bern jetzt starke Zeichen der Solidarität mit ihrem Gesinnungsfreund. 2.7.2009
Pfeil Communiqué der PdA Bern
Pfeil Mehr Infos auf Campo Antiimperialista

Libanesische Wahlen: Konfessionelle Quotenregelung verhindert Machtwechsel

Nach den libanesischen Parlamentswahlen vom 6. Juni feierten die Medien den Wahlsieg der «westlich ausgerichteten Kräfte» im Libanon. Die regierungsloyalen Kräfte um den israelfreundlichen Ministerpräsidenten Siniora errangen 71 Sitze. Die antiimperialistische Opposition kam dagegen nur auf 57 Sitze. Was hingegen in den Medien unterschlagen wurde, das ist die Tatsache, dass die antiimperialistische Opposition wesentlich mehr Stimmen erhalten hat als das regierungstreue Bündnis um den sunnitischen Hariri- und den christilichen Gemayel-Clan: Von eineinhalb Millionen registrierten Wählern stimmten 815 000 für die Opposition und nur 680 000 für die Regierung. Es liegt an dem konfessionellen Quotenwahlsystem, dass die antiimperialistische Opposition mit 54,5% der Stimmen nur 44,5% der Sitze erhält. 15.6.2009
Pfeil Mehr zur Situation nach den Wahlen im Libanon

Basel: Veranstaltungen zu 50 Jahre Kuba-Revolution und Solikonzert für Cuban Five

Die beiden Basler PdA organisieren mit der Vereinigung Schweiz-Cuba zwei Kuba-Veranstaltungen. Bei der ersten geht es um 50 Jahre Revolution auf Kuba, mit Richard Frick, René Lechleiter und Botschafter Torres Barrios. Der zweite Anlass steht im Zeichen der Solidaritätskampagne mit den 5 Kubanern, die seit mehr als 10 Jahren in den Vereinigten Staaten inhaftiert sind. 11.6.2009
Pfeil Mehr zur 50-Jahr-Veranstaltung auf neuepda.ch
Pfeil Mehr zum Solikonzert auf neuepda.ch

14. Juni in Basel: Fest zum Frauenstreiktag

Zum Frauenstreiktag am 14. Juni lädt die Frauenvereinigung für Frieden und Fortschritt zu einem Gartenfest. Neben einem Buffet mit Spezialitäten aus Pakistan gibt es ein kleines Kulturprogramm als überraschung sowie eine Tombola. 11.6.2009
Pfeil Mehr dazu auf neuepda.ch

Jugoslawien 1999: Diese Kriegsverbrecher laufen noch immer frei herum!

Clinton Blair Schröder Solana 10 Jahre sind es her, dass die reichsten Staaten dieser Erde über die Bundesrepublik Jugoslawien hergefallen sind und grosses Leid über die Völker von Serbien und Montenegro gebracht haben. Zur Verharmlosung der Verbrechen an der Zivilbevölkerung wurde in der Nato-Sprache der menschenverachtende Begriff «Kollateralschaden» geschaffen. Die politische Hauptverantwortung tragen die vier Herren Clinton, Blair, Schröder und Solana, für die sich Den Haag freilich in keiner Weise interessiert. Dabei hat der 77-tägige Angriffskrieg nicht nur gegen das Völkerrecht verstossen, sondern auch den Nato-Vertrag verletzt. Das südserbische Städtchen Varvarin ist ein Beispiel unter vielen, wo die jugoslawische Bevölkerung dem Nato-Tod in die Augen sehen musste. Dort haben nun, 10 Jahre danach, die beiden deutschen Arbeiterfotografinnen Gabriele Senft und Senne Glanschneider den schwer verwundeten Überlebenden und den Hinterbliebenen der Todesopfer eine Bilddokumentation über die Kriegsfolgen übergeben. 10.6.2009
Pfeil Über die Bilddokumentation

Europas Linksparteien nach der EU-Wahl

So variiert die Haltung der linken Parteien Europas zur Europäischen Union ist, so differenziert präsentieren sich ihre Wahlergebnisse. Zwei Texte sind auf dem Web zu finden, die sich mit den Ergebnissen der Linksparteien auseinandersetzen. kominform.at hat eine Übersicht über die Ergebnisse in den einzelnen Ländern zusammengestellt, die von kommunisten.ch verlinkt wurde. In der Neuen Rheinischen Zeitung sieht sich Marcel Hostettler im Labyrinth gemeinsamer Appelle linker Parteien zu den EU-Wahlen um. 10.6.2009
Pfeil Neue Rheinische Zeitung: «Ein anderes Europa?»
Pfeil Kommunistische und linke Parteien bei der EU-Wahl 2009

Die EU-Imperialisten machen Belarus neuerdings Avancen

Belarus ist jener Nachfolgestaat der UdSSR, «in dem am meisten von den Errungenschaften des Sozialismus hinsichtlich staatlicher und kollektiver Eigentumsstrukturen an den entscheidenden Produktionsmitteln, der Planwirtschaft und einem vergleichsweise hohen Niveau sozialer Sicherheit erhalten werden konnte», heisst es in einem Hintergrundartikel der linken Tageszeitung «Junge Welt». Dank unterbliebenen Privatisierungen sind Belarus unter der Führung von Alexander Lukaschenko die Verwerfungen und das Chaos, mit dem sich andere ehemalige Sowjetrepubliken konfrontiert sehen, erspart geblieben. Das Volk hat es dem Präsidenten mit wiederkehrenden überwältigenden Wahlsiegen gedankt. Nachdem es dem EU- und US-Imperialismus nicht gelungen ist, in Minsk eine orange Marionettenregierung zu installieren, versucht es Brüssel neuerdings mit Zuckerbrot und Peitsche. Belarus seinerseits liebäugelt mit einer Art Brückenfunktion zwischen Russland und EU. «Wir werden uns dabei jedoch weder verbiegen noch erniedrigen!» sagt Lukaschenko dazu. Trotzdem: Willi Germs analysiert die Gefahren, die für Belarus daraus resultieren könnten. 9.6.2009
Pfeil Zum Hintergrundartikel in der «Jungen Welt»

Winterthur: Loach-Film über den irischen Widerstand gegen den britischen Imperialismus

Ken Loach beleuchtet mit «The Wind that shakes the barley» die Frage nach Revolution oder Reform in der irischen Unabhängigkeitsbewegung. Im Winterthuer Aufbauzentrum ist der Streifen am nächsten Freitag zu sehen. 9.6.2009
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PdA St.Gallen: «Krise und Sozialproteste in Deutschland»

«Krise und Sozialproteste in Deutschland – welche Perspektiven?» heisst eine Veranstaltung, welche die Parte der Arbeit St.Gallen zusammen mit der Antikapitalistischen Linken – für Sozialismus (ALS) durchführt. Referent ist der Münchner Sozialwissenschafter Paul Kleiser. Die Veranstaltung findet am 10. Juni, 20 Uhr, im Restaurant «Dufour» statt. 4.6.2009
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Simbabwe: Robert Mugabes antiimperialistischer Widerstand und die Hintergründe

Zwar haben die EU, die USA und der ehemalige Kolonialherr Grossbritannien Simbabwes sozialistischen Präsidenten Robert Mugabe gezwungen, den an ihrem Geldhahn hängenden Oppositionspolitiker Tsvangirai als Premierminister zu akzeptieren. Trotz der Installation ihres Gewährsmanns in der Regierung lassen die imperialistischen Vormächte jedoch nicht davon ab, das durch Jahrzehnte kolonialer und neokolonialer Ausbeutung ausgeblutete Land mit Sanktionen zu belegen. Der Widerstand gegen den Neokolonialismus, für den Robert Mugabe steht, soll endgültig gebrochen werden. Und Robert Mugabe soll für seinen jahrzehntelangen Kampf gegen den Kolonialismus und Neokolonialismus büssen. Er muss sich deshalb durch die imperialistischen Meinungsfabriken ebenso zur diabolisierten Unperson machen lassen wie Fidel Castro, Hugo Chavez, Slobodan Milosevic und andere. Und die direkt oder indirekt im imperialistischen Solde stehende Journaille poliert dieses Bild eifrig. Höchste Zeit zur Gegeninformation! kommunisten.ch bietet mit der Übernahme eines Artikels aus «Ketzerbriefe» eine hervorragende Möglichkeit, zu Hintergrundinformationen zu kommen, die in der imperialistisch gleichgeschalteten Medienwelt unterschlagen werden. 28.5.2009
Pfeil Link zu «Die Zerstörung Simbabwes» auf kommunisten.ch

Demokratische Volksrepbulik Korea: Nur Lehren gezogen

Gut gibt's die Demokratische Volksrepublik Korea und ihre Atomtests. Das gibt den imperialistischen Mächten Gelegenheit, eine Sache so zu dramatisieren, dass sie vielleicht die kapitalistische Krise ein paar Tage aus dem Bewusstsein der Menschen verdrängen könnte. Der neue Präsident jener Supermacht, die als einzige bisher kriegsverbrecherisch nukleare Waffen eingesetzt hat und derzeit Aggressionskriege in Irak, Afghanistan und Pakistan führt, erdreistet sich zu verbreiten, durch die Tests in der DVRK werde der Weltfrieden gefährdet. Und das vor dem Hintergrund des schieren Willens eines kleinen sozialistischen Landes, seine Souveränität zu sichern. Es handelt sich immerhin um ein Land und ein Volk, das schon verheerende Erfahrungen mit dem Imperialismus gemacht (und heute noch an den Folgen zu leiden hat) und frei von fremder Aggression den Dschudsche-Sozialismus weiter aufbauen möchte. Die Volksrepublik hat nur die Lehren «aus den imperialistischen Ordnungskriegen nach dem Zusammenbruch des sozialistischen Weltsystems gezogen», stellt Werner Pirker in einem lesenswerten Kommentar in der «Jungen Welt» fest. 28.5.2009
Pfeil Werner Pirker in der «Jungen Welt»
Pfeil Mehr wissen über Nordkorea: Luise Rinsers «Nordkoreanisches Tagebuch» (PDF, 5,6 MB)

Massenprotest gegen die Regierungspolitik der portugiesischen SP

Am Samstag, 23. Mai, war die portugiesische Hauptstadt Lissabon ein weiteres Mal Schauplatz einer grossen Protestdemonstration gegen die SP-Regierung Sócrates. Zum Protestmarsch aufgerufen hatte die Demokratische Einheitskoalition (Coligação Democrática Unitária). Diesem Wahlbündnis gehören ausser der Kommunistischen Partei (Partido Comunista Português, PCP) auch die portugiesischen Grünen an. Es handelte sich um die historisch grösste Parteidemonstration in der Geschichte der Republik. Um den vollständigen Bruch mit der Regierungspolitik der letzten Jahrzehnte zu verlangen und den Aufbruch zu einer neuen Politik und ein besseres Leben zu fordern, nahmen nach Angaben der Veranstalter über 85 000 am Marsch «Protest, Vertrauen und Kampf» teil. 24.5.2009
Pfeil Mehr dazu auf kommunisten.ch

PdA Bern sagt der Überspreizung der Löhne bei den Angestellten der Stadt Bern den Kampf an

Die Löhne bei den städtischen Gehältern klaffen zu sehr auseinander. Das sagt die PdA Bern. Es ist mit nichts zu begründen, dass zwischen dem minimalen und dem maximalen Grundlohn für die Beschäftigten der Stadt Bern eine Spanne von 46000 bis 207000 Franken besteht, stellt PdA-Stadtrat Rolf Zbinden in einer Dringlichen Motion fest. Bei dem regelmässig festzustellenden Gerangel um die fünf Exekutivmandate müsse auch nicht befürchtet werden, dass die fünf Gemeinderatssitze unbesetzt blieben, wenn die Stadtväter 10% weniger Lohn einstreichen könnten. Die Motion Zbinden fordert daher, das Personalreglement der Stadt Bern so abzuändern, dass der minimale Grundlohn künftig mindestens ein Drittel des maximalen Grundlohns beträgt. 24.5.2009
Pfeil Das Communiqué der PdA Bern

Gegen Rentenklau

Das Zentralkomitee der Partei der Arbeit der Schweiz (PdA) verurteilt aufs Schärfste die Kürzung der bestehenden Renten der Pensionskasse des Industriekonzerns Georg Fischer. Dieses Vorgehen stellt nach Ansicht der PdA einen Tabubruch dar, der nicht einfach toleriert werden darf. Der Bundesrat wird aufgefordert, bei Georg Fischer so zu intervenieren, damit der unsoziale Beschluss ohne Wenn und Aber wieder rückgängig gemacht werden muss. 14.5.2009
Pfeil Das Communiqué im Wortlaut

Alarm im Gesundheitswesen: EU-Parlament beschliesst Liberalisierungs-Richtlinie

Das europäische Parlament hat am vergangenen 23. April in erster Lesung einen Entwurf für eine Richtlinie betreffend «grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung» angenommen. Der als Versuch zur Ummodelung der Gesundheit in eine Ware zu betrachten ist. Gerade die Absicht, diesen Bereich in Form einer EU-Richtlinie auf Art. 95 zu reglementieren, ist es, die aufhorchen lässt. Damit wird die Gesundheitsvorsorge in das Normengeflecht über den Binnenmarkt integriert. Man erinnert sich an die auf gleichem Mist gewachsene Bolkestein-Richtlinie, die pro forma grenzüberschreitende Fragen der Dienstleistungen zum Gegenstand hatte, in Wirklichkeit aber der Liberalisierung, dem Lohndumping und der Verstümmelung des kollektiven Arbeitsrechts gewidmet war. 7.5.2009
Pfeil Mehr dazu auf auf kommunisten.ch

Ungarische Kommunisten haben genug von der EU-Linkspartei

Die Partei der Ungarischen Kommunisten hat genug von der Partei der Europäischen Linken, die sie einst mitgründen halfen. Einer der Gründe für den Austritt ist die Geringschätzung der in den Volksdemokratien erbrachten epochalen Leistungen der Kommunisten. «Diese Ära wird als eine der erfolgreichsten Perioden in die nationale Geschichte dieser Länder eingehen», schreibt die ungarische KP. Die Partei konnte sich ferner nicht länger damit abfinden, dass immer mehr Parteien zum Beitritt in die European Left Party eingeladen wurden, die nichts mit kommunistischen Ideen gemein haben und in einigen Fällen sogar antikommunistisch sind. Die Frage des Austritts aus der Europäischen Linkspartei steht auch in der PdA auf der Tagesordnung. 28.4.2009
Pfeil Übersetzung des ZK-Beschlusses der Ungarischen Kommunistischen Arbeiterpartei auf kommunisten.ch

Die KP Südafrika nach dem ANC-Wahlsieg: Jetzt mobilisiert bleiben!

«Die Arbeiterklasse und die Armen konnten heute einen grossen Sieg erringen und sollten immens von ihren Anstrengungen profitieren,» schreibt die die Kommunistische Partei Südafrikas (SACP). Nachdem sie bereits die Wahl Jacob Zumas zum Präsidenten der Sammlungsbewegung Afrikanischer Nationalkongress (ANC) unterstützte, hat sie sich folgerichtig auch bei den Wahlen stark in die ANC-Wahlkampgne eingeschaltet. Der ersten Dekade der Unabhängigkeit, in der unter Mbeki dem Kapital gedient wurde, müsse jetzt eine Dekade der Arbeiter und Armen folgen. Im Geist des ermordeten KP-Führers und ANC-Mitglieds Chris Hani ruft die SACP das Volk dazu auf, sich nun nicht zu demobilisieren, sondern Volkskomitees zu bilden. 28.4.2009
Pfeil Mehr dazu auf kommunisten.ch

KP Venezuela ruft zum Boykott israelischer Produkte auf

Boykott Israel

«Die Intifada muss internationalisiert werden», schreibt die Kommunistische Partei Venezuelas in einem Aufruf zur Unterstützung des Boykotts israelischer Produkte. Mit dieser «Kampagne ohne Grenzen» der sozialen Bewegungen der ganzen Welt kann aktive Solidarität mit dem palästinensischen Volk geübt werden, heisst es auf dem Website der KPV. Der Boykott israelischer Produkte ist eine «unfehlbare Waffe, um die Rüstungswirtschaft des israelischen Staatsterrorismus» zu schwächen. Die Boykottkampagne ist eine weltweite: Es gibt dazu auch ein Schweizer Portal. Es zeigt, auf welche vielfältige Art die Boykottkampagne unterstützt werden kann. Und es informiert über die aktuell im Verkauf stehenden israelischen Produkte, z.B.: Migros: Qumquats, Pomellos, Khaki und Erdnüsse. Coop: Verschiedene Früchte und Erdnüsse, ausserdem getrocknete Datteln in Luxuspackungen. Und an beiden Orten zurzeit Frühkartoffeln; dazu gibt es in Reformhäusern und kleinen Läden Alternativangebote aus Zypern. 21.4.2009
Pfeil «Unser Beitrag zum Frieden in Palästina: Boykott, Desinvestition und Sanktion gegen Israel»
Pfeil Boykottkampagne: «Boykott Apartheid Made in Israel»
Pfeil Website der KP Venezuela

PdA-Stimmen gegen die Europäische Union des Grosskapitals

An einem Sonderparteitag legt die Partei der Arbeit (PdA Schweiz) im Juni ihre Position zur Europäischen Union fest. Dazu veröffentlicht das Portal kommunisten.ch einen Diskussionsbeitrag von Rolf Zbinden, PdA-Stadtrat, und Marcel Hostettler. Die Autoren aus Bern kommen zum Schluss, dass die Kommunisten in der Schweiz sich dem Kampf der kommunistischen Parteien und der Arbeiterklasse Europas gegen Euro-Zentralismus, Neoliberalismus und Militarismus anschliessen sollen. Dem Kongress wird die Berichtigung der vom Parteitag 1991 beschlossenen EU-freundlichen Position empfohlen, die teilweise das Ergebnis von isolierten, aus den Zeitumständen heraus verständlichen Fehleinschätzungen und Irrtümern war, teilweise aber auch Ausdruck der verschüchterten Preisgabe der proletarischen Weltanschauung und Klassenerfahrung. 20.4.2009
Pfeil Der Diskussionsbeitrag der beiden Berner Genossen

Obama gibt das Scheitern der US-Politik gegenüber Kuba zu, will sie aber nicht ändern

Präsident Obama hat zugegeben, dass die in den letzten 50 Jahren durch die USA gegenüber dem sozialistischen Kuba geführte Politik «nicht funktioniert» hat. Aber er hat angefügt, dass diese Politik in nächster Zukunft nicht geändert, sprich: das Wirtschaftsembargo gegen das sozialistische Kuba weitergeführt wird. Die Sprache des neuen Präsidenten tönt konzilianter, aber aus ihr spricht die gleiche Arroganz wie bei den Vorgängern. Man sitzt noch auf dem gleichen hohen Ross und schwadroniert im Zusammenhang mit Kuba wie es ehedem tönte, über «politische Gefangene», «Demokratie» und «freie Meinungsäusserung». Muss sich die Welt wirklich Lektionen anhören vom «Präsidenten des Landes mit der ungerechtesten Gesellschaft der entwickelten Welt, das fast 50 Millionen seiner Bürgerinnen und Bürger den Zugang zu einer angemessenen Gesundheitsversorgung aberkennt und das die «Menschenrechte» jener protegiert, welche Folter zugelassen und welche für die schlimmsten Verbrechen gegen die Menschlichkeit im 20. Jahrhundert verantwortlich sind». Unterdessen hat das sozialistische Kuba mit gezielten Massnahmen seine Wirtschaft belebt und ist trotz dem Embargo der Imperialisten für viele Nationen ein wichtiger Handelspartner geworden. 19.4.2009
Pfeil Wie Kuba sich über die Krise hinwegbringt

Die solide Bilanz der moldawischen Kommunisten

«Die bei den Wahlen siegreiche Kommunistische Partei Moldawiens konnte eine gute Bilanz von acht Jahren Regierungstätigkeit vorweisen, vor allem in der Wirtschaftspolitik.» So kommentiert «Gauchebdo», die welsche PdA-Zeitung, den bemerkenswerten Wahlsieg der moldawischen Kommunisten, welcher der dritte in Folge ist. Zur soliden kommunistischen Regierungsbilanz gehört, dass sich seit dem ersten Wahlsieg im Jahre 2001 das Bruttoinlandprodukt Moldawiens verdreifacht hat. Das hebt sich positiv ab von der Beurteilung, die von der Regierungszeit der Rechten zu machen ist, die von 1992 bis 2001 an der Macht war. Diese war geprägt vom Kollaps der Ökonomie, Korruption der Machthaber und Chauvinismus, der schliesslich zur Abspaltung des mehrheitlich russisch bevölkerten Transinistrien geführt hat. 19.4.2009
Pfeil kommunisten.ch zum Wahlsieg der KP Moldawien

Unterschreiben: Selbstbestimmungsrecht des palästinensischen Volkes – Streichung der Hamas von der Terrorliste!

Die USA und die EU versuchen, den mit grossen Menschen- und Materialopfern erkämpften Sieg der Bevölkerung in Gaza politisch rückgängig zu machen. Der erfolgreiche palästinensische Widerstand gegen die Aggression der israelischen Militärmaschine darf keine Früchte tragen. Probates imperialistisches Mittel dazu ist es, antiimperialistische Organisationen wie die Hamas mit einem Terror-Stigma zu belegen. Ein internationaler Appel will der Überzeugung zum Durchbruch verhelfen, dass auch der kleinste Schritt in Richtung Anerkennung der Rechte des palästinensischen Volkes die Anerkennung ihres Selbstbestimmungsrechtes, also auch ihrer gewählten Regierung und ihrer repräsentativen Organisationen vorangehen muss. Der Appell richtete sich zunächst an Kandidierende ins EU-Parlament, hat unterdessen aber die ganze europäische Zivilgesellschaft ergriffen. Zur den Unterzeichnenden aus der Schweiz gehören Ex-Nationalrat Franco Cavalli, PdA-Sekretär Franz Fischer, Peter Leuenberger von der Gesellschaft Schweiz-Palästina und Nationalrat Daniel Vischer. Der Appell kann online unterzeichnet werden. 17.4.2009
Pfeil Link zum Unterschriftsformular

Mumia Jamal in höchster Gefahr!

Der US Supreme Court hat den Antrag von Mumia Abu-Jamal auf ein neues Verfahren abgelehnt. Der parallel laufende Antrag der Staatsanwaltschaft von Pennsylvania auf die Wiedereinsetzung des Hinrichtungsbefehls gegen Mumia vor dem selben Gericht ist noch nicht entschieden. Es besteht höchste Lebensgefahr für ihn! Internationale Solidarität ist dringend notwendig! 17.4.2009
Pfeil Mehr Infos dazu

«Die LINKE muss frei von Linken bleiben»

Der Satz scheint in Deutschland zum geflügelten Wort zu werden. Er bezieht sich auf die Bestrebungen der keynesianischen, der Gewerkschaftsbürokratie nahestehenden Funktionäre der deutschen Linkspartei und deren Hexenjagd auf antikapitalistische Parteimitglieder. Furore hatte im letzten Jahr der Fall von Christel Wegener gemacht, die als DKP-Mitglied aus der niedersächsischen Landtagsfraktion ausgeschlossen wurde. Es ist aber kein Einzelfall; anderen DKP-Mitgliedern ging es nicht besser, oder auch Nichtmitgliedern, die nur örtlich mit der DKP zusammenarbeiten wollten. Jede antikapitalistische Haltung, die mit dem Drang der Funktionäre an die Futtertöpfe im bürgerlichen Staat oder in der EU im Widerspruch steht, wird bekämpft. Zunehmend wird auch gegen die Mitglieder der Kommunistischen Plattform in der Linkspartei gehetzt. In Nordrhein-Westfalen wurde der Sprecher der Kommunistischen Plattform von den lieben Parteifreunden beim Arbeitgeber als Kommunist denunziert. Mit www.scharf-links.de hat sich jetzt der antikapitalistische Flügel in der Partei Die Linke eine eigene Internet-Präsenz verschafft. 17.4.2009
Pfeil www.scharf-links.de

Sozialdetektive: Arbeitslosenkomitee fordert Stopp der Überwachung

Am 29. Mauml;rz 2009 hat der Grosse Rat des Kantons Bern entschieden, Sozialinspektoren gegen Bezüger von Sozialhilfeleistungen einzusetzen. Diese sollen als «verdeckte Ermittler» arbeiten: «eine noble Bezeichnung für Leute, welche die Betroffenen – meist Klassengenossen – im Solde der herrschenden Klasse aushorchen und ausspionieren», schreibt das Berner Komitee der Arbeitslosen und Armutsbetroffenen (KABBA). Vor der Sitzung des Parlaments wurde ein Flugblatt verteilt. 17.4.2009
Pfeil Mehr dazu auf www.kabba.ch

Die Geschlechterverhältnisse im sozialistischen Jugoslawien

Die PdA St.Gallen ist Mitorganisatorin einer Veranstaltung mit einer aus Jugoslawien stammenden Sozialwissenschafterin. Von Snežana Kuster-Nikolić ist zu erfahren, wie im sozialistischen Jugoslawien durch die gezielte Förderung des Bildungszugangs der Frauen und weit gehenden Verfassungsbestimmungen, verbunden mit einer entsprechenden Einkommenspolitik, die Gleichstellung der Geschlechter angestrebt und umgesetzt wurde. Ein Fakt, das sich nach der imperialistischen Zerschlagung Jugoslawiens in den kapitalistischen Gesellschaften der heutigen Nationalstaaten grundlegend verändert hat. Die Veranstaltung findet am 15. April statt. 7.4.2009
Pfeil Mehr Infos dazu auf sg.pda.ch

Solidarität mit dem immer mehr im imperialistischen Fadenkreuz stehenden Sudan

In der strategischen Bedeutung des Sudans als Drehscheibe zwischen der arabischen Welt und Afrika ist der Grund zu suchen, dass das Land immer mehr im Kreuzfeuer imperialistischer Interessen steht. Der durch den Internationalen Strafgerichtshof ergangene Haftbefehl gegen den sudanesischen Präsidenten Omar al-Bashir muss im Lichte der ökonomischen Interessen des US-Imperialismus gesehen werden. Vom 28. bis 29. März haben sich in der sudanesischen Hauptstadt Khartum antiimperialistische und kommunistische Organisationen zu einem Solidaritätsforum zusammengefunden. 7.4.2009
Pfeil Mehr dazu auf intifada.at

Moldawien: Konterrevolutionäre Banden wolllen sich mit dem kommunistischen Wahlsieg nicht abfinden

Zum dritten Mal hintereinander hat die Kommunistische Partei der Republik Moldawien die absolute Mehrheit der Sitze errungen, diesmal möglicherweise die Zweidrittelsmehrheit. Die Opposition kam gerade mal auf 35 Prozent. Sie will sich offenbar nicht mit dem Wahlergebnis abfinden und probt den konterrevolutionären Aufstand auf der Strasse. Wie 2000 in Serbien und 2004 in der Ukraine soll nun anscheinend auch in Moldawien das Verdikt des Volkes auf den Kopf gestellt werden. Demokratie nach imperialistischem Verständnis: wie, wann und wo es gerade beliebt... 7.4.2009
Pfeil Mehr dazu auf kommunisten.ch

Wahlen in Neuenburg: Linke Mehrheit ausgebaut – PdA gewinnt 3 Sitze

Bei den Erneuerungswahlen im Kanton Neuenburg konnte die PdA mit ihren Verbündeten der SolidaritéS ihre Sitzzahl von 7 auf 10 Mandate erhöhen. Da auch die Grünen 4 Mandate dazugewonnen haben, konnte der Verlust der Sozialdemokraten von 5 Sitzen aufgefangen und so die linke Mehrheit im Parlament (60 Sitze gegen 55 Sitze der Rechten) noch ausgebaut werden. Die SP zahlt mit ihrem Rückschlag für ihre unsoziale Sparpolitik. Mit der Stärkung der PdA-Fraktion wird signalisiert, welche Korrekturen eine linke Politik in der nächsten Legislatur zu erfahren hat. Bei den Wahlen in die Regierung hat keiner der Kandidierenden das absolute Mehr erreicht. 5.4.2009
Pfeil Detailinfos auf dem Website des Kantons Neuenburg
Pfeil Kommentar auf kommunisten.ch

Allpack-Prozess: Solidarität mit den Angeklagten

Vor Gericht gestellt müssten eigentlich jene werden, die das Streikrecht beschneiden und unterlaufen. Die Realität im kapitalistischen Staat ist jedoch eine andere: Morgen Mittwoch stehen gewerkschaftliche Aktivistinnen und Aktivisten vor Gericht, weil sie ein allgemeines Recht, das zudem noch in der Verfassung verankert ist, ausgeübt haben. Vor mehr als 5 Jahren bei einem Einsatz durch eine polizeiliche Eingreiftruppe festgenommen, müssen sie sich morgen in Liestal wegen angeblicher «Nötigung» verantworten. Verteidigen wir das Streikrecht! Alle an die Demo: morgen vor dem Gerichtsgebäude, und am Donnerstag abend mit einem Demozug durch Liestal. 24.3.2009
Pfeil Mehr Infos dazu

Heute vor 10 Jahren: Nato-Überfall auf das sozialistische Jugoslawien

10 Jahre sind es her, dass mit der Bombardierung des sozialistischen Jugoslawien durch die Nato-Staaten eine neue Epoche imperialistischer Aggression eingeläutet wurde. Seither werden imperialistische Kriege mit dem Vorwand geführt, «humanitäre Katastrophen» zu verhindern. Im Falle von Jugoslawien musste die angebliche Unterdrückung der Kosovaren durch die serbische Regierung dafür herhalten. Systematische Gräuelpropaganda, verbunden mit für die Medien wirkungsvoll inszenierten Fluchtzügen, begleiteten den ersten Krieg in Europa seit dem Faschismus. Dabei war eine seit den Tagen des Kalten Krieges in diesem Ausmass nicht mehr gekannte Gleichschaltung der Medien festzustellen. Verschleiert wurde damit der wirkliche Zweck der Aggression. Aus der serbischen Provinz sollte ein imperialistischer Stützpunkt gemacht werden. Darüber kann auch das unterdessen eingerichtete pseudostaatliche Gebilde, das sich in dieser Zeit zu einer Drehscheibe der internationalen organisierten Kriminalität entwickelt hat, nicht hinwegtäuschen. 24.3.2009
Pfeil Mehr zum Jahrestag in der «Jungen Welt»

PdA Bern fordert Einreisesperre für Papst!

Der Papst bereist momentan in neokolonialer Manier Afrika. Aufgrund seiner sexuellen Unerfahrenheit und der sich daraus ergebenden Inkompetenz fordert er die Bevölkerung auf, die Ausbreitung von AIDS nicht durch den Gebrauch von Kondomen sondern durch Enthaltsamkeit zu bekämpfen. Auch ohne diese verfehlte Poliktik würden viele Menschen an Aids sterben. Die Politik des Vatikans führt aber zu Hunderttausenden von zusätzlichen Toten und zusätzlichen Waisen. Die PdA Bern fordert den Bundesrat auf, ein symbolisches Zeichen gegen diese menschenverachtende Politik zu setzen und den Papst mit einer Einreisesperre für die Schweiz zu belegen. 22.3.2009

60 Jahre Nato: 60 Jahre imperialistische Erpressung und Intervention

Am 3. und 4. April 2009 treffen sich in Baden-Baden und Strassburg die Regierenden der Nato-Staaten. Sie wollen den Geburtstag jener Organisation feiern, welche die Macht der herrschenden Eliten mit völkerrechtswidrigen Kriegen und Interventionen absichert. Und sie planen dort die Zukunft der Nato, damit diese noch schlagkräftiger ihre Interessen weltweit militärisch durchsetzen kann. Gegen diese Feier formiert sich Widerstand. Die Neue PdA Basel setzt sich im Rahmen ihrer roten Abende mit der Nato auseinander und konnte dazu mit Rainer Rupp einen Referenten mit viel Insiderwissen gewinnen. Der DDR war es seinerzeit gelungen, Rupp zur Friedenssicherung ins Nato-Hauptquartier einzuschleusen. 16.3.2009
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Betriebsbesetzungen als wirksame Waffe im Arbeitskampf

Rechtzeitig zum 1. Jahrestag des Beginns des Officine-Streiks in Bellinzona ist die Broschüre «Betriebsbesetzungen als wirksame Waffe im gewerkschaftlichen Kampf» erschienen. Rainer Thomann analysiert darin 4 Betriebsbesetzungen des Jahres 2008, in denen Belegschaften ihre Arbeitsplätze verteidigten, zwei im In- und zwei im Ausland. Er geht den Gründen nach, warum im Falle der Officine die einmonatige Betriebsbesetzung zum Erfolg und Rückzug der Schliessungspläne des SBB-Managements geführt hat. Er zeigt auch auf, dass der Betriebskampf als wirksames Mittel für den Erhalt der Arbeitsplätze neue Bedeutung erlangen muss, auch als Alternative zur Kapitulationsstrategie der Sozialplanverhandlungen. Rainer Thomann legt am Beispiel der Officine dar, welche Voraussetzungen für einen erfolgreichen Betriebskampf notwendig sind, und zeigt, dass noch sehr viel (Wieder-)Aufbauarbeit zu leisten ist. 7.3.2009
Pfeil Mehr zur Broschüre und Bestellung

Gegen einen imperialistischen CH-Einsatz in Somalia

Der Bundesrat hat nun definitiv entschieden, Soldaten zur Bekämpfung von Piraten vor die Küste Somalias zu entsenden. Zusätzlich wird das VBS beauftragt, eine Änderung des Militärgesetzes zu planen, um solche Einsätze künftig auf eine rechtlich sichere Basis zu stellen. Bald an jeder imperialistischen Schweinerei will der Bundesrat mitmischen. Jetzt gilt es, entschieden Nein zu sagen! Die Gesellschaft für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) hat auf www.keinkrieg.ch eine Online-Petition gegen den Militäreinsatz lanciert. Damit die Petition eine Wirkung entfaltet, werden möglichst viele Unterschriften benötigt. Also los: unterschreiben und den Link weiterverschicken! 26.2.2009
Pfeil Petition unterzeichnen
Pfeil Hintergrund zum Somalia-Einsatz

Das Schweizer Bankgeheimnis ist Geschichte

Mit Zähnen und Klauen hat die schweizerische Finanzaristokratie das Bankgeheimnis jahrzehntelang gegen alle Angriffe verteidigt. Mit Merz und Calmy-Rey konnte sie wichtige, notabene von der Öffentlichkeit besoldete Lobbyisten in der Regierung platzieren. Nun geht aber alles den Bach runter. Das Schweizer Bankgeheimnis ist keinen Pfifferling mehr wert. Die bisherige Taktik, durch bilaterale Deals mit einzelnen Ländern den internationalen Druck auf das Bankgeheimnis unter Kontrolle zu halten, hat mit dem Einknicken der Finma vor den US-Behörden totalen Schiffbruch erlitten. Kein Mensch wird sich mehr auf das schweizerische Bankgeheimnis verlassen wollen. Die schweizerische Bourgeosie hat zudem ein wichtige Imperialismuserfahrung gemacht. Alle Anmassungen des US-Imperialismus wurden bislang unwidersprochen hingenommen und übernommen, vom totalen Überwachungsstaat über die Zurverfügungstellung schweizerischen Hoheitsgebietes für menschenrechtswidrige Gefangenentransporte bis zum Mittragen der imperialistischen Besatzungspolitik in Kosovo – wenn nur die trüben Geschäfte der Schweizer Grossbanken unangetastet blieben. Und jetzt hat es sie selbst erwischt ... 20.2.2009

Versammlung von Linksparteien der EU-Länder

Auf Einladung der Portugiesischen Kommunistischen Partei (PCP) fand am 14. Februar in Lissabon eine Versammlung von Linksparteien der EU-Länder statt. Sie beskräftigte den Willen zur Fortsetzung und Vertiefung ihrer Zusammenarbeit, namentlich in der konföderalen Fraktion der Vereinigten Europäischen Linken und der Nordischen Grünen (GUE/NGL) im Europäischen Parlament und zur Ausarbeitung eines gemeinsamen Aufrufs zu den Wahlen für das EU-Parlament. 20.2.2009
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Streptomycin: Wie sich Leuthard über den Tisch ziehen liess

Streptomycineinsatz gegen Feuerbrand und damit die Gefährdung der Volksgesundheit wurde in der Schweiz möglich, weil sich Regierungsmitglieder von Lobbies beeinflussen lassen. Bundesrätin Leuthard hatte im Hauruck-Verfahren grünes Licht für Streptomycin gegeben, nachdem sie von Thurgauer Obstgurus kräftig eingeseift wurde. Das Gespräch mit einheimischen Bauern, die mit alternativen, unschädlichen Methoden erfolgreich den Feuerbrand bekämpfen, hat sie nicht gesucht. Lieber wird die Schädigung der Volksgesundheit in Kauf genommen. 16.2.2009
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Konflikte in der Tessiner KP

Im Januar hat die Kommunistische Partei, wie die Tessiner Sektion der Partei der Arbeit (PdA) seit dem Kongress von Locarno 2007 heisst, den Rücktritt von Parteisekretär Gianluca Bianchi gemeldet. Mit ihm hat die grosse Mehrheit des Sekretariats das Mandat niedergelegt. Das berichtet kommunisten.ch. Die Zahl der Parteiaustritte gehe bereits über ein Dutzend hinaus. Sonia Crivelli wurde zur Sekretärin ad interim bestimmt.12.2.2009
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Gefangene von Guantánamo: Die portugiesische KP will die ganze Wahrheit aufdecken

Die Portugiesische Kommunistische Partei (PCP) widersetzt sich jeglichem Abkommen zwischen Staaten oder zwischen den USA und der EU über die «Überführung von Gefangenen», die in Guantánamo eingekerkert sind. Der PCP-Abgeordnete im EU-Parlament Pedro Guerreiro macht geltend, mit solchen Abkommen dürften «nicht dazu dienen, die Verantwortlichen in den USA und in den Regierungen der EU-Länder weisszuwaschen, was die systematische Verletzung des internationalen Rechts und der elementarsten Menschenrechte betrifft.» Deswegen müsse die ganze Wahrheit aufgedeckt werden. 12.2.2009
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Roter Abend zum BVG-Referendum

Hundert Jahre dauerte der Kampf für eine Altersvorsorge. Es scheint, dass der Kampf erneut aufgenommen werden muss. Ein erfolgreiches Referendum gegen die 2. BVG-Revision ist die Vorbedingung für die Aufnahme desselben. Aber soll das PK-Modell überhaupt verteidigt werden? Gibt es Alternativen? Braucht es Übergangslösungen? Diese Fragen sind unter anderem Gegenstand eines Roten Abends der Neuen PdA Basel am 17. Februar 2009. 5.2.2009
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Spitzelskandal bei der DB: Öffentlichkeit soll nichts über Beweisdokument erfahren

Mit dem «berechtigten Interesse, ... Wirtschaftskriminalität und Korruption zu bekämpfen» rechtfertigt die Deutsche Bahn den gross angelegten Spitzelangriff auf ihr Personal. Dies ist in einem heissen Gesprächsprotokoll, das die Bespitzelung des DB-Personals belegt, nachzulesen. Welche Möglichkeiten für korrupte Handlungen bieten sich denn einem Lokführer oder einem Schalterbeamten? Es liegt auf der Hand: Der DB-Konzern braucht die Bespitzelung als Instrument im innerbetrieblichen Klassenkampf. Die Konzernleitung hat einen Internet-Betreiber juristisch unter Druck gesetzt, das beweislastige Dokument vom Netz zu nehmen. Es kann bei uns heruntergeladen werden. 5.2.2009
Pfeil Das Gesprächsprotokoll
Pfeil Weitere Infos zum Bespitzelungsskandal bei der Deutschen Bahn

Guantánamo: Will sich der Bundesrat von der Mittäterschaft reinwaschen?

Der Schweizerische Bundesrat hat sich der neuen US-Administration anerboten, Gefangene von Guantánamo in der Schweiz aufzunehmen. Plagt ihn das schlechte Gewissen? Handelt es sich, wie bei den entsprechenden Angeboten anderer europäischer Regierungen, um einen Reinwaschungsversuch von der Komplizen- oder gar Mittäterschaft an diesem Verbrechen gegen die Menschenrechte? Schliesslich hat der Bundesrat wie die Regierungen anderer europäischer Länder mit der Duldung geheimer Flugbewegungen der CIA die Gefangenentransporte nach Guantánamo und zu anderen, geheimen CIA-Gefängnissen überhaupt ermöglicht. Genau so, wie US-Agenten offenbar – das zeigt der Fall Tinner – amtliche Aktenschränke bereitwillig geöffnet werden. 24.1.2009
Pfeil Ein Kommentar dazu auf kommunisten.ch

Verbot WEF-Demo: Petition gegen die Verletzung der demokratischen Rechte

Am Mittwoch, 21. Januar 2009 hat der Genfer Staatsrat entschieden, die Demonstration gegen das Weltwirtschaftsforum (WEF) zu verbieten. Diese Demonstration, organisiert durch verschiedene Organisationen des linken und globalisierungskritischen Umfelds, soll am Samstag, dem 31. Januar 2009 in Genf stattfinden. Die unterstützenden Organisationen, dazu gehört auch die PdA, rufen dazu auf, die Petition gegen die Verletzung der demokratischen Rechte zu unterschreiben. Wir fordern den Genfer Staatsrat dazu auf, seinen Entscheid zu überdenken und die Demonstration vom 31. Januar 2009 definitiv zu bewilligen. 23.1.2009
Pfeil Petition unterschreiben

KP Südafrika zum Genozid am Volk von Gaza

Der heutige Krieg war schon seit vielen Jahren geplant, und der Abbruch von jüdischen Siedlungen im Gazastreifen (damals 2004 als Zeichen der Kompromissbereitschaft hingestellt) bildete eine unerlässliche Vorbereitungsmassnahme dazu. Zu diesem Schluss gelangt die Südafrikanische KP in ihrer Stellungnahme vom 6. Januar zum Krieg gegen die Bevölkerung des Gazastreifens, worin sie besonderes die strategischen Elemente der israelischen Vertreibungspolitik untersucht. 19.1.2009
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Pensionskassen: 5 000 000 000 000 Dollar Verluste

Die OECD berichtet von sagenhaften Verlusten der Pensionskassen und warnt eindringlich vor dem hohen Risiko eines Kollapses der Vorsorgesysteme einschliesslich der Auffangeinrichtungen, welche zur Absicherung gegen Konkursverluste vorgesehen sind. Die Daten deuten zweifellos bevorstehende schwere Auseinandersetzungen um eine Systemänderung der Altersvorsorge an. Jeder Defensivkampf gegen die Verschlechterung von Sozialversicherungsleistungen – zum Beispiel das Referendum gegen die Herabsetzung der gesetzlichen Mindestzinsen auf den Einlagen – muss aus der Perspektive des Kampfes um eine Systemänderung in Richtung Volkspension und der Abwehr neuer sozialfaschistischer Konzepte betrachtet werden. 16.1.2009
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Pfeil Download Unterschriftenbogen von kommunisten.ch

Auch Bolivien bricht Beziehungen zu Israel ab

Die Regierung Boliviens macht es jener von Venezuela gleich: Sie hat am Mittwoch die diplomatischen Beziehungen zu Israel abgebrochen. Die Fortsetzung des israelischen Krieges gegen die Zivilbevölkerung von Gaza habe La Paz zu diesem Schritt veranlasst, meldet die staatliche Nachrichtenagentur ABI und beruft sich dabei auf eine Erklärung von Präsident Evo Morales. Eine Klage vor dem Internationalen Strafgerichtshof gegen Israel würde von Bolivien unterstützt. 15.1.2009
Pfeil Mehr dazu ...

Bilaterale: Sich von SP und SGB für dumm verkaufen lassen?

«Ein Ja zur Personenfreizügigkeit hilft Schweizer Löhne zu schützen», schreibt SP-Präsident Levrat. Die Arbeitgeberzeitung könnte es nicht besser bringen. Dabei weiss Levrat, dass die Gewerkschaften im Jahr 2008 – bereits vor der Rezession – keine Lohnabschlüsse erkämpft haben, die auch nur halbwegs den vollen Ausgleich der (realen) Lebenshaltungskosten beinhalten. Stattdessen flossen die Unternehmerprofite der inzwischen geplatzten Finanzblase zu. Die Weiterführung und die Ausdehnung des Freizügigkeitsabkommens mit der EU werden in der kommenden Rezession den Druck auf die Löhne und Arbeitsbedingungen aller abhängig Beschäftigten weiter erhöhen. Soll am 8. Februar den Unternehmern dazu ein Freipass ausgestellt werden? Am Mittwoch, 21. Januar, 19.30 Uhr, wird diese Frage in Zürich an einer öffentlichen Veranstaltung diskutiert. 14.1.2009
Pfeil Weitere Infos zur Veranstaltung
Pfeil Communiqué der PdA zu den Bilateralen
Pfeil Kommentar «Flankierende Eintagsfliegen» auf kommunisten.ch

«Die EU ist ein Pakt des Finanzkapitals»

Zum Anlass der im Juni diesen Jahres stattfindenden Europawahl steht in der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) die Haltung der Partei zur EU zur Diskussion. In diesem Zusammenhang hat der Landesverband Berlin der DKP ein Dokument verfasst, das auch für Kommunisten anderer Länder interessant ist. «Die EU hat nichts mit einem Zusammenwachsen der Völker zu tun, und schon gar nichts mit Demokratie, Freiheit und Menschenrechten, wie es uns erzählt wird», ist da zu lesen. Die EU ist ein Pakt des Finanzkapitals, welche die Profitmaximierung abzusichern hat, und «EU heisst nicht Öffnung, sondern Abschottung» 14.1.2009
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Völkermordrhetorik aus Israel

Einflussreiche Leute in Israel möchten den allmählichen Völkermord am palästinensischen Volk beschleunigen. Provoziert durch die Tatsache, dass die Opfer «nicht aufhören» sich zu wehren, liess Shmuel Eliyahu, das frühere Oberhaupt der sephardischen Juden in Israel, schon 2007 seinen Phantasien freien Lauf mit den Worten: «Wenn sie nicht aufhören, nachdem wir 100 von ihnen getötet haben, müssen wir eben 1000 töten. Und wenn sie nicht aufhören, nachdem wir 1000 von ihnen getötet haben. müssen wir 10 000 töten. Wenn sie dann immer noch nicht aufhören, müssen wir eben 100 000 töten, oder sogar eine Million. Was auch immer dazu nötig ist, sie zum Aufhören zu bringen.» 11.1.2009
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8000 in Bern für das palästinensische Volk

Gaza-Demo

Um die 8000 Personen demonstrierten am Samstag in Bern trotz eisiger Kälte für die Rechte des palästinensischen Volkes und gegen das Massaker, welches die israelische Militärmaschine im Gaza-Streifen veranstaltet. Die vielen mitgetragenen Transparente stellten den imperialistischen Charakter der israelischen Aggression in den Vordergrund und betonten das Widerstandsrecht des palästinensischen Volkes gegen die Unterdrückung und das Unrecht, das es durch den zionistischen Staat zu erleiden hat. PdA-Nationalrat Josef Zysiadis bezeichnete Israel als Schurkenstaat. Auch ein Sprecher der jüdischen Gesellschaft für einen gerechten Frieden in Nahost bezog gegen die Politik Israels Stellung. Die engen Beziehungen der Schweiz zu Israel auf militärischem Gebiet und in der Rüstung wurden scharf kritisiert, und deren unverzüglicher Abbruch wurde gefordert. 10.1.2009

Über die Komplizenschaft des Westens mit dem mordenden Israel

Beim andauernden Massaker im Gaza-Streifen durch die israelische Armee handelt es sich nicht um ein Scheitern der internationalen Diplomaite, wie es die Medien blauben machen wollen. Diese Meinung vertreten namhafte Literaturpreisträger mit Blick auf die USA und Europa. Sie sehen darin vielmehr einen weiteren Beweis für die Komplizenschaft mit dem Besatzer. Sie kritisieren, dass die fortgesetzte Verletzung internationalen Rechts, der Genfer Konvention und der Mindeststandards an Menschlichkeit ohne Konsequenzen bleiben: «Im Gegenteil, sie scheint noch prämiert werden zu sollen mit präferenziellen Handelsverträgen oder Vorschlägen zum Eintritt Israels in die OSZE.» Venezuela aber hat sich nicht der Komplizenschaft schuldig gemacht. Seine klare Haltung lässt hoffen, dass dieser Krieg zu neuer antiimperialistischer Solidarität der Völker des Südens führen wird. 8.1.2009
Weitere Texte auf kommunisten.ch:
Pfeil Genozid mit humanitären Pausen
Pfeil Inkonsequenzen und Verzagtheit (betr. die Demoorganisatoren)
Pfeil Literaturpreisträger zum Krieg gegen Gaza  (PDF-Dokument, 6 KB)

Die Lüge von der israelischen Selbstverteidigung

Israel kann sich auf den imperialistischen Medien-Mainstream verlassen. Fast unisono transportieren unsere Medien die Substanz der Behauptung der israelischen Regierung, mit ihrer Aggression würde sie sich gegen die Angriffe der Hamas verteidigen. Wenn dabei auch auf das palästinensische Leid hingewiesen wird, dient das lediglich dem pseudoobjektiven Auftritt der imperialistischen Medien. Die Schuld bleibt am Ende immer an den Palästinensern hängen. Und die Staatskanzleien der kapitalistischen Staaten übernehmen es. Dass Hamas über viele Monate den Waffenstillstand eingehalten hat, der dann schliesslich durch Israel durch Sprenung eines Versorgungstunnels an der ägyptischen Grenze gebrochen wurde, wird unterschlagen, wie auch, dass Israel diese Offensive schon monatelang voraus geplant hat, ganz unabhängig wie sich die Hamas verhält. «Eigentlich führt Israel gar keinen Krieg im strengen Sinn», ist im Portal Campo Antiimperialista zu lesen, «denn dieser setzt zwei Seiten voraus. Es handelt sich im Grunde um staatlichen Terror aus der Luft, gegen den die Angegriffenen über keinerlei Handhabe verfügen. Wir sind mit der feigsten Form der Kriegsführung konfrontiert, die deutlich von der Luftkrieg-Doktrin der USA inspiriert ist.» 5.1.2009
Pfeil Der ganze Artikel auf Campo Antiimperialista

Kommunistische Parteien gegen die zionistische Aggression in Gaza

Die Partei der Arbeit der Schweiz verurteilt in einem Communiqué Israels Aggression gegen die palästinensische Bevölkerung im Gaza-Streifen mit Entschiedenheit. Sie übt auch Kritik am schweizerischen Aussenministerium, das sich um eine Bezeichnung der Verantwortung der Regierung Olmert herumdrückt. Auch die KP Israels verurteilt den Angriff ihrer Regierung auf Gaza. Sie fordert die internationale Gemeinschaft auf, die Kriegsverbrecher Olmert, Livni und Barak unter Anklage zu stellen. Allerdings unterwirft sich die KP Israels dann wieder der in die Sackgasse führenden imperialistischen Logik, wenn sie gleich wie ihre Regierung Hamas von Gesprächen ausgrenzen will. 4.1.2009
Pfeil Das Communiqué der PdA
Pfeil Die Stellungnahme der KP Israel

Katzenjammer bei den Zürcher Gewerkschaften

Die Zürcher Gewerkschaften haben im letzten November das kantonale Einführungsgesetz zum eidg. Berufsbildungsgesetz trotz dessen neoliberaler Handschrift durchgewinkt. Im Verein mit der opportunistischen Sozialdemokratie und den Patrons. Jetzt – zu spät – haben die Gewerkschaftsbürokratien auch noch gemerkt, dass sie mit ihrem Ja für das Einführungsgesetz mitgeholfen haben, der Privatisierung der beruflichen Aus- und Weiterbildung im Kanton Zürich Tür und Tor zu öffnen. Sie wettern jetzt an Gewerkschaftsversammlungen gegen das neue Gesetz. Vor lauter Wohlwollen für den nebensächlichen und wirkungslosen Berufsbildungfonds, einem Steckenpferd sozialdemokratischer Jungkarrieristen, haben sie übersehen, dass die Vorlage als Ganzes unsere Berufsbildung auf GATS-Format trimmen wird. 4.1.2009
Pfeil Mehr dazu auf dem Weblog der PdA Zürich

 

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«Das trikontinentale Solidaritätsplakat»

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