Die Schweizer Kommunisten

PdA Partei der Arbeit der Schweiz
PST Parti suisse du Travail
PoP Parti ouvrier et populaire
PC Partito Comunista

2008: Archiv der Kurzmeldungen

Embargo, und jetzt noch Bomben: Israel boykottieren!

Nachdem die israelische Führung den Gazastreifen monatelang im Würgegriff gehalten hat, ist sie nun zur Bombardierung der palästinensischen Bevölkerung übergegangen. Zum bisherigen durch das Embargo verursachte Leid, das ihr von der abgewirtschafteten Regierung in Jerusalem zugefügt wurde, kommt nun noch das Kriegselend. Dass die wirkungslosen Kassam-«Raketen» nur Vorwand für die israelische Aggression sind, hat Militärminister Barak soeben zugegeben: Der Auftrag zur Planung des Angriffs wurde von ihm bereits vor Monaten erteilt. Neben den Solidaritätskundgebungen in den arabischen Ländern und in Israel selbst beginnt sich nun der Protest endlich auch in Europa zu erheben. In Deutschland und in Österreich sind Kundgebungen angesagt, in der Schweiz wird nach Protestdemos gerufen. Das israelische Massaker im Gaza-Streifen wird von der Organisation BDS (Boykott - Desinvestition - Sanktionen) zum Anlass genommen, erneut zum Boykott israelischer Produkte und gegen Investitionen im Apartheidsstaat Israel aufzurufen: Bokott jetzt erst recht! 29.12.2008
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Die PdA sagt Nein zu den Bilateralen

Die Partei der Arbeit sagt Nein zu einer Fortsetzung der bilateralen Abkommen mit der Europäischen Union. Die PdA geht mit der Gewerkschaftsbürokratie nicht einig, die den Werktätigen weismachen möchte, dass die bestehenden flankierenden Massnahmen Lohn- und Sozialdumping verhindern würden. Die seit 2005 gemachten Erfahrungen zeigen das Gegenteil. Es fehlen in den meisten Branchen allgemein verbindlich festgesetzte Mindestlöhne. Und die Zahl der Arbeitsinspektoren, welche über die Durchführung der flankierenden Massnahmen wachen müssten, ist nach wie vor weit vom Notwendigen entfernt. Nur ein massiver Ausbau der Rechte der Arbeitenden (wirkungsvoller Kündigungsschutz, gleiche Rechte für alle usw.) würde verhindern, dass die Personenfreizügigkeit voll auf Kosten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geht und dass im Arbeitsmarkt keine Wild-West-Verhältnisse Einzug halten. Darum sagt die PdA Nein zu den Bilateralen. 17.12.2008
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Endlich: offizielle Rehabitilierung der Spanienkämpfer durch die Schweiz

Nach unzähligen Anläufen wurden die Schweizer Spanienkämpfer in dieser Parlamentssession endlich rehabilitiert. Allerdings wurde das seinerzeit durch die Behörden an den Antifaschistinnen und Antifaschisten begangene Unrecht relativiert, da es lediglich «heutigem Rechtsempfinden» nicht mehr genüge. 10.12.2008
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Delsberg: PdA und ihre Verbündeten sind die grossen Wahlsieger

Bei den Wahlen im jurassischen Kantonshauptort Delsberg ist die PdA mit ihren Verbündeten die grosse Wahlsiegerin. Die gemeinsame Liste PdA-Combat socialiste-Grüne konnte im Parlament den Stimmenanteil von 13,7 auf 19 Prozent ausbauen. Trotz Reduktion der Sitzzahl gewann sie so noch ein Mandat hinzu und zählt jetzt 8 Sitze im 41-köpfigen Parlament. Allerdings verliert die Linke insgesamt die Mehrheit im Stadtrat, da die SP von 33,5 auf 26,7 Prozent zurückfällt: 19 linken Parlamentariern stehen nun 22 Rechte gegenüber. In der Exekutive konnte die PdA+ mit André Parrat ihren Sitz im ersten Durchgang behaupten, obwohl auch hier das Gremium verkleinert wurde (von 7 auf 5 Mandate). Die SP musste einen ihrer bisher 2 Sitze im 5-köpfigen Gemeinderat hergeben, sodass auch hier die Linksmehrheit verloren ist. Dafür ist dank dem Vormarsch der PdA und ihrer Verbündeten in den verschiedenen 9-köpfigen Kommissionen neu eine Linksmehrheit zustandegekommen (je 3 SP und 2 PdA-CS). 2.12.2008
Pfeil Mehr Infos auf der Seite der PdA des Kantons Jura

PdA verteidigt ihr Stadtratsmandat in Bern

Mit 1,6 Prozent der Stimmen hat die PdA bei den Berner Parlamentswahlen ihren bisherigen Sitz verteidigt. Das Vollmandat verfügt damit über ein sattes Polster, doch lag ein erhofftes zweites Mandat nicht in Reichweite. Immerhin hat die PdA mit ihrem Stimmenrest zum Gewinn eines weiteren Mandates der listenverbundenen Demokratischen Alternative beigetragen. Der bisherige PdA-Vertreter im Stadtrat, Rolf Zbinden, wurde in seinem Amte klar bestätigt. Mit ausserordentlich vielen Panaschierstimmen vermochte er einen persönlichen Beitrag zur Stärkung der kommunistischen Liste zu leisten. Die PdA Bern sieht sich durch den Wahlausgang in ihrem Kurs für eine konsequente kommunistische Politik bestätigt. 30.11.2008
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Eine Arbeitsgruppe Antiimperialismus bilden

Die antikapitalistische Linke des Nordens muss ihren Platz in der weltweiten Auseinandersetzung mit dem Imperialismus finden. Ohne Beteiligung am globalen antiimperialistischen Kampf führt eine antikapitalistische Politik nicht zum Ziel. Das ist die Ansicht von Genossinnen und Genossen, die eine antiimperialistische Arbeitsgruppe bilden möchten. Die theoretischen Grundlagen für diesen Kampf wurden bereits von den Klassikern des Marxismus und des Leninismus gelegt. Daraus soll die Arbeitsgruppe Positionen für eine praktische Umsetzung entwickeln. Interessentinnen und Interessenten sind zur Mitarbeit in der Arbeitsgruppe aufgerufen. 13.11.2008
Pfeil Mehr Infos dazu und Anmeldeformular

Fragen über die PdA und unsere Antworten

Hunderte von Bürgerinnen und Bürgern stellen im Laufe des Jahres über das Kontaktformular von pda.ch Fragen, die Partei selbst betreffend oder über deren Haltung zu bestimmten Politbereichen. Unter den Fragenden befinden sich sehr viele Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen der Staatskunde einen Vortrag über die Partei der Arbeit halten. Da sind schon mal die praktischen Vortragspräsentationen, die von kommunisten.ch heruntergeladen werden können, eine willkommene Hilfe. Häufig stellen sich jedoch konkrete Fragen zu einem in der Schule behandelten Thema, zu denen in den auf pda.ch aufgeschalteten Programmtexten keine passgenauen Antworten zu finden sind. Um das Informationsspektrum zu erweitern, ergänzen wir die Rubrik «Das wollen wir» mit oft gestellten «Fragen und Antworten», sortiert nach Sachgebieten. 10.9.2008
Pfeil Fragen und Antworten

Prag 1968: «Sozialismus mit menschlichem Antlitz» war ein Trugbild

Da war wieder einmal einer dieser Tage antikommunistischer Zelebrationen, wo man vorher schon weiss, was in den imperialistisch gleichgeschalteten Medien zu lesen sein wird: «Am 21. August 1968 wurde in Prag der Traum vom Sozialismus mit menschlichem Antlitz niedergewalzt», so oder ähnlich tönte es auch diesmal wieder. Von Schreiberlingen, die sonst nichts mit Sozialismus, gleich welchen Antlitzes, am Hut haben. Gerade rechtzeitig zur runden Jahrzahl seit den Prager Ereignissen ist ein Buch erschienen. Klaus Kukuk, damals an der DDR-Botschaft in Prag tätig, hat neue Dokumente gefunden und erstmals ins Deutsche übertragen, die zeigen, wie ernst die Lage damals war. Es galt, in der CSSR ein Chaos zu verhindern und den Weltfrieden zu wahren. Dass für die Regisseure des sogenannten Prager Frühlings, Mlynár und Sik, der «Sozialismus mit menschlichem Antlitz» nur reine Phraseologie war, um die Bevölkerung zu täuschen, haben sie später in ihren Publikationen selbst zugegeben. Es ging ihnen um nichts anders als die Restauration des Kapitalismus. Wie wenig es da um die Verwirklichung eines «Sozialismus mit menschlichem Antlitz» ging, lässt sich ferner aus dem Umstand ablesen, dass die Protagonisten des «Prager Frühlings» und ihre selbsternannten Erben nach 1989 nicht den geringsten Versuch unternahmen, in irgendeiner Weise an den «Reformen» von 1968 anzuknüpfen. 21.8.2008
Pfeil Der «Prager Frühling» im Widerstreit der Meinungen
Pfeil Angaben zum Buch von Klaus Kukuk

Peinliche Situation für das Kosovo-Engagement der Schweizer Regierung

Oberpeinlich für die schweizerische Kosovopolitik: Carla del Ponte, seinerzeit mit einem fürstlichen Jahres-Sackgeld von fast einer Million (aus der Bundesschatulle) an den internationalen Gerichtshof im Haag wegbefördert, hat aus der Schule geplaudert. Dem Gerichtshof liegen offenbar Indizien und Kenntnisse über grausame Verbrechen der UCK-Clique, welche jetzt die Führung des «Staates» Kosovo bildet, vor. Dieser Clique wird nicht nur von Bush, sondern auch von der schweizerischen Aussenministerin sowie dem Militärminister eifrig der Hof gemacht wird. Es sieht danach aus, dass der Gerichtshof diese Verbrechen nicht verfolgt hat, weil damit nicht seinem Zweck gedient gewesen wäre: der Rechtfertigung der verbrecherischen imperialistischen Kriegsführung gegen das sozialistische Jugoslawien. Die Konsternation ob der Enthüllungen Del Pontes ist gross. Man bemüht sich jetzt in Bundesbern und im Haag um Schadensbegrenzung; der Behauptung Del Pontes wird einfach die Glaubwürdigkeit abgesprochen. Es ist jedoch nicht vorstellbar, dass Del Ponte, die heute ja im diplomatischen Dienst steht und stets eine beinharte Gegnerin des sozialistischen Jugoslawien war, solch schwer wiegende Behauptung völlig aus der Luft greift. Ein sofortiger Abzug der schweizerischen Armee-Einheiten aus dem Protektorat ist jetzt mehr denn je erforderlich. 18.4.2008
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«Kriegslügen. Vom Kosovokonflikt zum Milosevic-Prozess» – ein hochaktuelles Buch

Buchcover

«Kriegslügen», das neue Buch von Jürgen Elsässer (gelegentlicher Mitarbeiter am «Vorwärts») erklärt viele Hintergründe, die unter anderem zur völkerrechtswidrigen Amputation der Provinz Kosovo vom serbischen Mutterstaat durch die imperialistischen Grossmächte geführt haben. Es zeigt, wie die Nato-Mächte in den neunziger Jahren Jugoslawien für ihre geostrategischen Interessen gezielt ethnisch parzellierten. Und als schliesslich nur noch das sozialistische Serbien als multiethnische Restrepublik übrig geblieben war, wurde der Kosovokonflikt erfunden, um einen Vorwand zu haben, das Land mit einem Krieg zu überziehen. «Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit, hört man oft. Doch der Satz ist falsch oder zumindest ungenau: Die Wahrheit stirbt lange vor dem Krieg, sonst gelänge es gar nicht, ihn zu entfesseln», schreibt der Autor. Das Buch «Kriegslügen. Vom Kosovokonflikt zum Milosevic-Prozess» ist im Kai-Homilius-Verlag erschienen (ISBN-3897068842). 4.3.2008
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«Das trikontinentale Solidaritätsplakat»

Ein Zeitspiegel der Befreiungskämpfe im Trikont
Autoren: Richard Frick und René Lechleiter u. a.
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